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Haan-Gruiten
Helfer sammeln in Gruiten zwölf Säcke voll mit Müll

Haan-Gruiten: Helfer sammeln in Gruiten zwölf Säcke voll mit Müll
Gruitens Straßen sind im Vergleich zu den Vorjahren etwas sauberer, so der Eindruck des CDU-Ortsvorsitzenden Jens Lemke (r.). FOTO: Olaf Staschik
Haan-Gruiten. 22 Freiwillige machten am Samstag beim Dreck-weg-Tag der Christdemokraten mit. Von Nicole Kuska

Aufmerksam sucht Maike Benter am Eingang des Gruitener Bahnhofs mit ihrer Müllzange nach Unrat. In der anderen Hand trägt sie eine gut gefüllte Mülltüte: "Ich habe viele Schnapsflaschen, Kronkorken und Verpackungen gefunden. Hier im Gebüsch lag sogar ein Kinderschlafsack", erzählt die Gruitenerin. Genau wie Maike Benter haben am Samstag 21 weitere Helfer beim jährlichen Dreck-Weg-Tag der CDU Gruiten mitgemacht und Gruiten von Müll befreit.

"Die Helfer teilen sich auf und suchen am Gruitener Bahnhof, am Puderberg, im Thunbuschpark, an der Grube 7, am Osterholz, Ehlenbeck und an der Kreisstraße 20N nach Müll. Wir hoffen, dass wir mit der Aktion das Bewusstsein der Bürger für eine saubere Stadt wecken können", erklärt Jens Lemke, Vorsitzende des CDU-Ortsverbands Gruiten. Nach seinem Eindruck sind die Straßen Gruitens im Vergleich zu den Vorjahren etwas sauberer geworden: "Natürlich findet man nach wie vor an Stellen wie etwa der Kreisstraße 20N oder auf dem Park-and-Ride-Parkplatz am Bahnhof viele Plastikbecher und Verpackungen. Grundsätzlich ist es aber weniger geworden." Für Maike Benter ist eine saubere Stadt wichtig: "Es stört mich einfach, wenn Müll herumliegt. Außerdem bin ich der Meinung, dass die Leute noch eher ihren Abfall an zugemüllte Stellen werfen als an saubere."

Andrea Ostendarp hat eine Maurerkelle, Messer, Flaschen, eingetretene Kronkorken und viele Verpackungen gefunden: "Vorhin habe ich die Treppe am Bahnhof gereinigt und als ich kurze Zeit später zurückkam, lag wieder Müll auf der Treppe. Dennoch möchte ich, dass unser Dorf schön bleibt und mit gutem Beispiel vorangehen." Im Thunbuschpark sind drei volle Müllsäcke mit Unrat zusammengekommen: "Ich hatte eigentlich mit mehr Müll im Park gerechnet", sagt Andrea Ostendarp.

Rosi Wulf ist mit ihrer Enkelin Greta (4) unterwegs: "Wir leben gerne in einer sauberen Umgebung und ich möchte ein Vorbild für meine Enkelkinder sein. Greta hat vorhin eine Hasenbackform gefunden. Ansonsten haben wir viele Dosen aufgehoben", erzählt Rosi Wulf.

Wolfgang Wahle ist schon seit Jahren beim Dreck-Weg-Tag der Christdemokraten in Gruiten dabei und wundert sich über den gefundenen Müll im Düsseltal: "Da lagen so viele Glasflaschen herum und jemand hat einfach mehrere Streichholzschachteln mit Streichhölzern weggeworfen."

Quelle: RP
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