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Haan/Hilden
Hunderte Stunden im Einsatz gegen die Schneemassen

Fotos: Schnee sorgt in NRW für zahlreiche Unfälle
Fotos: Schnee sorgt in NRW für zahlreiche Unfälle FOTO: dpa, dy wst
Haan/Hilden. Die Räumdienste streuten zig Tonnen Salz gegen Glätte. Von Ralf Geraedts

Die starken Schneefälle vom Wochenende stellten die Räumdienste der städtischen Betriebshöfe vor große Herausforderungen. Von Samstagmorgen bis Sonntagabend waren die Räum- und Streufahrzeuge fast ununterbrochen im Einsatz. "Es hat schnell wieder reingeschneit, da mussten wir manche Tour gleich mehrfach fahren", berichtet Ulrich Hanke, Leiter des Hildener Bauhofes.

Fünf Fahrzeuge schoben auf den Straßen der Itterstadt die Schneemassen zur Seite. "Der Einsatz eines Schneepfluges ist in Hilden nur selten nötig", weiß Hanke. Auf den Geh- und Radwegen waren zudem zwei Trecker und viele Mitarbeiter mit Schippe und Schaufel am Werk. Schon vor den Schneefällen vom Samstag waren die Streufahrzeuge unterwegs, um vorsorglich die Straßen gegen Glätte zu wappnen. Insgesamt dürften während des Wochenendes rund 200 Tonnen Salz auf den Straßen und Wegen verteilt worden sein, schätzt Hanke. Besondere Vorfälle habe es nicht gegeben. Auch in Haan hatte der Betriebshof viel Arbeit. Von Freitag bis Sonntag leisteten 22 Mitarbeiter rund 300 Einsatzstunden. Fünf Groß- und sieben Kleinfahrzeuge waren unterwegs. 85 Tonnen Salz wurden verbraucht - im Lager sind rund 500 Tonnen vorrätig.

Wie Sonja Kunders, Sprecherin der Stadt, mitteilte, verliefen alle Einsätze problemlos. Informationen über Probleme der Busse auf der Bundesstraße 228 habe der Betriebshof nicht erhalten.

Nach dem Wintereinbruch startete die Polizei gezielte Kontrollen. Auf dem Ostring und der Walder Straße stoppten die Ordnungshüter am Samstagvormittag neun Fahrzeuge, die noch mit Sommerreifen "ausgerüstet" waren. Aufgrund der Schneeglätte und der mit Schneematsch bedeckten Fahrbahnen im Hildener Stadtgebiet konnten diese Fahrzeuge nicht mehr sicher am Straßenverkehr teilnehmen. Die Fahrer mussten ihre Autos stehen lassen und erwarten jetzt ein Verwarngeld. Die Polizei weist darauf hin, dass Fahrzeuge bei winterlichen Straßen- und Wetterverhältnissen mit Winter- oder Alljahresreifen ausgerüstet sein müssen.

Quelle: RP
 
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