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Haan
Infoabend zum Langenkamp bleibt ohne Zuhörer

Haan. Die Bürgeranhörung zu des Bauplänen an der Straße Langenkamp war schon zu Beginn zu Ende. Kein einziger Bürger hatte sich Montagabend im Rathaussaal eingefunden, wo die Planer über das Vorhaben des Bauvereins am oberen Nachbarsberg informieren wollten.

Der Bauverein will "Am Langenkamp 20-22 und 24-26" vier bestehende Gebäude abreißen und durch Neubauten ersetzen. Für das rund 7300 Quadratmeter umfassende Gelände ist der Neubau von vier teilweise barrierefreien Mehrfamilienhäusern mit insgesamt 34 Wohnungen geplant. Die barrierefreien Wohnungen liegen im Erdgeschoss.

Die beiden östlichen Häuser sollen jeweils elf Wohnungen umfassen, in den westlichen Gebäuden sind es jeweils sechs. Die alten Gebäude sind aus der Mitte der 1950er Jahre. Sie zu sanieren sei unwirtschaftlich, berichtet Uwe Schmidt, Geschäftsführer des Bauvereins Haan. Die Häuser sind bereits großteils nicht mehr bewohnt. Nicht von den Abrissplänen betroffen sind jene Häuser, die der Bauverein in den vergangenen Jahren zu großen Teilen umfangreich sanieren und modernisieren ließ.

Die verkehrliche Anbindung der Wohngebiete soll über die Straße "Am Langenkamp" erfolgten. Ein abzweigender, privater Stichweg erschließt die rückwärtig gelegene Parkplatzanlage im Osten des Gebiets. Es sind für den Bereich insgesamt 76 Stellplätze vorgesehen.

Nach Auskunft von Tim Felsmann vom Haaner Planungsbüro ISR, das den Bebauungsplan entwickelt, sollen von den 34 Mietwohnungen 28 barrierefrei sein und teilweise über Gartenflächen verfügen. Auch sechs Maisonette-Wohnungen sind in den neuen Baukörpern vorgesehen. Als Baubeginn streben die Investoren das Frühjahr 2017 an.

Der Bauverein Haan wurde im Jahre 1919 gegründet. Die Genossenschaft mit heute rund 1000 Mitgliedern verwaltet derzeit etwa 900 Wohnungen und 110 Garagenplätze im Stadtgebiet von Haan.

(dani)
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