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Haan
Können selbstklebende Handbälle das Harz ersetzen?

Haan. WLH-Fraktionschefin Meike Lukat will, dass die Handballer in Haan demnächst selbsthaftende Bälle nutzen. Grund: Ab dem kommenden Jahr sei ein weltweites Harzverbot geplant.

In so genannten selbstklebenden Handbällen sieht WLH-Fraktionschefin Meike Lukat eine Möglichkeit, das Harzproblem in der Dreifachsporthalle Adlerstraße zu lösen. Wie sie in einem Antrag für den nächsten Sportausschuss am 31. August schreibt, werden "seit einigen Wochen in Handballerforen die neuen selbstklebenden Handbälle diskutiert".

Der Weltverband der Handballer (IHF) habe bereits einen Hersteller beauftragt, einen speziell haftenden Ball zu entwickeln, der den Einsatz von Harz unnötig macht. Grund: Ab dem kommenden Jahr sei ein weltweites Harzverbot geplant. "Für die WLH-Fraktion bat ich daher, dass die Handballer im nächsten BKSA am 31. August zum Tagesordnungspunkt ,Haftmittelnutzung' die selbstklebenden Handbälle vorstellen", schreibt Lukat. "Es wäre absolut klasse, wenn es jetzt eine Lösung gegen die Verunreinigung der Hallen durch Harz geben würde", so Lukat weiter, "und alle Mannschaften unter gleichen Bedingungen trainieren und spielen können."

Gerade für die DJK Unitas Haan, die bis jetzt nach jedem Meisterschaftsspiel die Halle an der Adlerstraße mit hohem persönlichen und finanziellen Einsatz vom Haftmittel säubere, könnten die neuen Bälle einen großen Gewinn darstellen, glaubt Lukat.

(arue)
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