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Haan
Naturschützer bauen Krötenzaun am Hermgesberg

Haan. Auch wenn man es a den Temperaturen noch nicht anmerkt: Der Frühling steht vor der Tür. Und dies ist auch die Zeit, in der die Kröten wandern. Die Amphibien versuchen, ihren Teich, in dem sie zur Welt kamen, zu erreichen, um dort abzulaichen und für die nächste Generation ihrer Art zu sorgen.

Dazu müssen sie jedoch oftmals Straßen überqueren, die ihren Lebensraum durchschneiden. In Haan ist dies insbesondere die Straße "Hahnenfurther Weg" (K17) am Osterholz sowie die von Reitern und Anliegern genutzte Straße zum Reiterhof Hermgesberg.

Dort kommen die Kröten ohne die Hilfe ehrenamtlicher Tierschützer nicht aus. Deshalb wird die Wanderung durch einen Krötenschutzzaun abgesichert. Zur täglichen Überwachung dieser Zäune werden Helfer benötigt und gesucht. Für abendliche Gänge müssen unbedingt pro Person gute, länger leuchtende Taschenlampen mitgebracht werden. Auch für den Aufbau des Krötenzauns werden Helfer gesucht: Errichtet wird er am Samstag, 5. März, 14 Uhr, am Reiterhof Hermgesberg. Teilnehmer sollten auf dem Wanderparkplatz Osterholz am Hahnenfurther Weg parken. Bitte nicht den Hof betreten oder die Tiere streicheln. Werkzeug wie Spaten, Gartenschippchen, eventuell Hacken und Arbeitshandschuhe können gerne mitgebracht werden. Sie sollten mit Namen gekennzeichnet werden. Nach getaner Arbeit, gibt es Kuchen und Getränke. Näheres berichtet Beate Wolfermann von der Arbeitsgemeinschaft Natur und Umwelt Haan (AGNU) unter Telefon 02129 2981. Wolfermann appelliert an Spaziergänger und Passanten, dass die Fangeimer auf keinen Fall selbstständig und ohne Begleitung der AGNU geleert werden sollten.

(arue)
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