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Haan
Notunterkunft Adlerstraße könnte bald aufgegeben werden

Haan: Notunterkunft Adlerstraße könnte bald aufgegeben werden
ie Verwaltungschefin hatte dargelegt, dass sie beabsichtige, die Notunterkunft zu verlegen. FOTO: Staschik
Haan. Möglicherweise könnte die Sporthalle Adlerstraße bald wieder für Schul- und Vereinssport zur Verfügung stehen. Bürgermeisterin Dr. Bettina Warnecke berichtete am Dienstagabend im Stadtrat von einem Brief der Bezirksregierung, in dem es heißt, man sei zuversichtlich, nach dem Jahreswechsel relativ zügig einzelne als Notunterkunft genutzte Liegenschaften wieder freigeben zu können.

Warnecke hatte der Bezirksregierung in einem Brief dargelegt, dass die Stadt den Neubau des Gymnasiums mit Priorität anstrebe. Die Verwaltungschefin hatte dargelegt, dass sie beabsichtige, die Notunterkunft zu verlegen. Mit Blick auf die Schulbaupläne verwies die Bezirksregierung darauf, sie habe "Ihre Liegenschaft mit Priorität vorgemerkt" für die Aufgabe eines Notunterkunft- Standorts.

Mit dieser Perspektive, so die Bürgermeisterin, erübrige sich auch die Suche und Einstellung eines Notunterkunfts-Koordinators. Bettina Warnecke betonte, jetzt müsse die Stadt "stärker die Integration der Flüchtlinge in Schulen und Kitas" sowie den Sozialen Wohnungsbau in den Fokus nehmen. Im Volkshochschul- Haus Dieker Straße laufe derzeit ein Sprachkursus für 45 Flüchtlinge.

Ende Januar, ist Warnecke optimistisch, könne eine Homepage freigeschaltet werde, auf der Informationen für Flüchtlinge und deren Betreuung zusammengefasst sind. Aktuell sind 29 Flüchtlinge in der Sporthalle Adlerstraße untergebracht, die seit Mitte Oktober als Notunterkunft des Landes genutzt wird.

(-dts )
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