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Haan
Radtour: Radler und Hundehalter geraten in Streit

Haan. Die Veranstalter vom Verein "Wir für Haan" zeigten sich auch gestern von der Resonanz auf das Radrennen hochzufrieden: "Die Teilnehmerzahl war mit rund 165 sehr gut, mehr als wir bei der Kühle erwartet hatten", fasste es Dirk Flügel vom Verein zusammen.

"Bei der morgendlichen Markierungsrunde war mir schon klar, dass es diesmal anstrengender sein würde; ein sehr nasser und matschiger Untergrund machte die Tour dieses Jahr anspruchsvoller."

Der vierjährige Leonard Schlender war Hauptgewinner des Fahrrads und freute sich unbändig, insgesamt haben 44 Radler ihre Urkunden entgegen genommen. Die Zusammenarbeit mit dem DRK und der Polizei bezeichnete Flügel in seinem Dank als routiniert und eingespielt, Sponsoren und Ehrenamtler hätten erneut das Gelingen überhaupt erst ermöglicht.

Allerdings kam es am Rande der Tour zu einem Vorfall an einem Streckenposten: Eine junge Frau beschwerte sich massiv über das Fahrverhalten einiger Radler, die die Hundehalter auf Höhe der Hundewiese quasi über den Haufen gefahren hätten; insgesamt komme es immer wieder zu Konflikten zwischen Radlern und Hundehaltern. "Wir betonen immer, dass wir auf das Fahrverhalten der Radler letztlich keinen Einfluss haben", schreibt ein Streckenposten. Und: "Sollte man vielleicht beim Start noch einmal eine kurze Rede zum Thema Fahrverhalten an der Hundewiese halten? Vielleicht ist es auch eine Möglichkeit, die Wiesenbenutzer an diesem Tag um Nachsicht zu bitten?" Raser oder Rowdys seien aber nicht in Erscheinung getreten.

(gök)
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