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Haan
Stadt bekommt bei Festakt Fairtrade-Siegel

Haan. Fairtrade, also fairer Handel, der für menschenwürdige Arbeitsbedingungen, Umwelt- und Tierschutz sowie eine gerechte Entlohnung steht, ist in, beliebt und durchaus sinnvoll. Über 340 sogenannte Fairtrade-Städte gibt es bereits in Deutschland. Mit einem einstündigen Festakt am Samstag, 30. Januar, um 11.30 Uhr im Forum des Dieker Carré, Dieker Straße 69, gesellt sich nun auch die Gartenstadt dazu.

Den Anstoß gab vor fast zwei Jahren der Antrag der GAL, Haan zur Fairtrade-Stadt zu machen. Dafür mussten einige Steine ins Rollen gebracht werden. Der Kölner Verein TransFair, der auch das "Fairtrade"-Gütesiegel vergibt, achtet auf die Erfüllung verschiedener Kriterien bevor sich eine Stadt "Fairtrade" nennen darf. Ausschlaggebend ist ein Zusammenspiel aus Rat und Verwaltung, Einzelhandel, Restaurants, Vereinen, Schulen und Kirchen. Abhängig von der Einwohnerzahl mussten in Haan beispielsweise mindestens sieben Geschäfte fair gehandelte Produkte anbieten.

Der Festakt wird musikalisch durch die Musikschule Haan begleitet: Das Klarinetten Trio und die Band "New Generation" bringen der Veranstaltung den richtigen Klang. In nächster Zeit wird dann eine Broschüre in Geschäften und öffentlichen Einrichtungen ausliegen, in der sich die Haaner einen Überblick darüber verschaffen können, wo es fair gehandelte Waren zu kaufen gibt oder wer diese verwendet.

"Einzelhändler, Gastronomiebetriebe und Vereine, die noch nicht mitmachen, sind eingeladen, sich ebenfalls zu beteiligen", sagt GAL-Mitglied Andreas Rehm. Kontakt unter fair-in-haan@gmx.de oder bei Andreas Rehm unter Telefon 02129 346735.

(höv)
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