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Haan
Steuern sprudeln weniger stark als angenommen

Haan. Die Stadt Haan hat in den ersten fünf Monaten weniger Steuern eingenommen als im Haushaltsplan 2016 veranschlagt. Nach Informationen von Kämmereileiterin Doris Abel, die heute Abend in der Sitzung des Haupt- und Finanzausschusses nähere Auskünfte geben wird, blieben die Einkommensteuer-Einnahmen um 540.000 Euro hinter dem Ansatz zurück. Die Kämmerei hatte den Etat auf Basis der Steuerschätzung des Bundes aus dem November 2015 kalkuliert. Auch die Gewerbesteuer floss nicht in dem Maße wie angenommen; 130.000 Euro weniger wurden bisher gezahlt. Dennoch wird nach heutiger Einschätzung das Haushaltsjahr 2016 günstiger (1,7 Millionen) abschließen als bisher geplant.

Denn die Aufwendungen dürften um 4,7 Millionen Euro unter den Annahmen liegen. Allein 2,2 Millionen Euro weniger müssen für die Flüchtlingsunterbringung und -versorgung gezahlt werden. Auch die Grundstücks- und Gebäudeunterhaltung wird um etwa 1,6 Millionen Euro günstiger. Noch nicht beziffert wurden die Auswirkungen der Tarifabschlüsse für den öffentlichen Dienst; ein Anstieg von 2 Prozent war allerdings schon in die Personalkosten eingerechnet.

(-dts)
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