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Haan
Verwaltung findet mögliche Standorte für neue Sozialwohnungen

Haan. Durch die Zuwanderung von Flüchtlingen fehlen in Haan mittelfristig zwischen 75 und 300 Sozialwohnungen, schätzt Baudezernent Engin Alparslan. Seine Mitarbeiter haben für die Politik Standorte zusammengestellt, wo und unter welchen Bedingungen geförderter Wohnungsbau im Stadtgebiet theoretisch möglich wären.

In Gruiten sind das folgende Flächen: Bürgerhaus Gruiten, Parkstraße, Prälat-Marschall-Straße. In Haan-West: Bach-, Dellerstraße, Heidfeld. In Unterhaan: Erikaweg, Ohligser Weg, Tenger. In Haan Mitte/Nord: Dieker Straße, ehemalige Landesfinanzschule. In Oberhaan: Kampheider Feld, Kampstraße. In Haan Süd wurde keine Fläche gefunden. In den vergangenen Jahren seien Sozialwohnungen in Haan häufiger durch Zugezogene belegt worden, hatte Harald Giebels (CDU) gehört. Wie könne die Verwaltung dafür sorgen, dass zunächst Haaner zum Zuge kämen? Dazu konnte Alparslan nichts sagen: "Sicher gibt es eine Verdrängung von Sozialmietern aus Düsseldorf. Wir müssen aufpassen, dass wir nicht Sozialwohnungen für Umlandgemeinden bauen." Meike Lukat (WLH) fragte nach einem Handlungskonzept. Das könnten seine Mitarbeiter nicht auch noch leisten, sagte der Technische Beigeordnete. Sein Vorschlag: "Die Potenzialflächen im Auge behalten und nach und nach entwickeln." Die Stadt könne nicht festlegen, wie groß Sozialwohnungen gebaut werden, nur wie viele öffentlich geförderte Wohnungen entstehen sollen. Lukat schlug vor, Investoren städtische Grundstücke anzubieten unter der Bedingung, speziell kleine Sozialwohnungen für Ältere zu errichten.

(cis)
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