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Haan
Warum Martha sich für die Felsenquelle interessiert

Haan. Das Traditionsunternehmen stand im Blickpunkt: Zum Tag der Offenen Tür sprudelte erstmals der Brunnen.

"Den schönsten Kreisverkehr im Kreis Mettmann haben jetzt die Haaner", sagte der stellvertretende Landrat Michael Ruppert in seinem Grußwort zum endlich sprudelnden Felsenbrunnen auf der Flurstraße vor dem Verwaltungsgebäude der Haaner Felsenquelle. Das erste Wasser floss anlässlich des bei den Haanern so beliebten Tages der Offenen Tür am Samstagnachmittag.

Den Startknopf zum "Wasser Marsch" drücken vereint das Ehepaar Gabi und Helmut Römer, Bürgermeister Knut vom Bovert, Michael Ruppert sowie der Brunnenplaner Bernd Scholz. Warum ist dieser Tag der Offenen Tür bei Kindern und Erwachsenen eigentlich so beliebt, fragten wir die achtjährige Martha, die unbedingt zu diesem Fest wollte. "Weil es da immer so schön ist und weil wir zu Hause das Wasser trinken", war die plausible Antwort. Da dieses Volksfest nur alle zwei Jahre stattfindet, schien das letzte Fest bei der Grundschülerin noch in guter Erinnerung zu sein. Aber auch für die älteren Haaner ist diese Offene Tür immer wieder ein Erlebnis.

Seit 106 Jahren ist die Felsenquelle schon in Haan vertreten, wusste Bürgermeister Knut vom Bovert zu berichten, denn an das 100-Jährige könne er sich lebhaft erinnern. Allerdings fließe das Wasser aus Rohren der Stadtwerke Haan und sei kein Sprudel- oder Heilwasser, erklärte der Bürgermeister. Aber mächtig froh gewesen seien die Haaner Stadtverwaltung und auch der Kreis Mettmann, dass sich die Felsenquelle und auch der Handelshof an den Kreisverkehr-Kosten beteiligt habe. Und ein würdiges Entrée in die Gartenstadt sei der schön gestaltete Kreisverkehr allemal. Was Marthas Erwartungen an das Fest betraf, schien sie voll auf ihre Kosten gekommen zu sein. Sie durfte Aqua-Scooter und auf einem Miniparcours Fahrrad fahren, die Piraten-Hüpfburg ausprobieren, auf Cityfit-Sportgeräten trainieren, das CVJM Baseball-Netz treffen oder nicht, sie spielte mit Laura und Jessica und sie durfte Johannisbeerlimonade probieren. Die Sache mit dem Eisenwasser während der Werkshallen-Besichtigung kann ihr ja in zwei Jahren noch einmal erklärt werden.

(gund)
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