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Hilden
1000 Besucher: Bürgerfest im Osten ein voller Erfolg

Hilden: 1000 Besucher: Bürgerfest im Osten ein voller Erfolg
Es gibt wieder eine Jonglierabteilung. Jordis Lang (re) zeigt Yassine, 8, und Amir, 6, wie es geht. Veronika John Wickel mit ersten Erfolgserlebnissen. FOTO: ola
Hilden. Der Bürgerverein hat 340 Mitglieder und wünscht sich weit mehr aktive junge Menschen in seinen Reihen. Von Uli Schmidt

Der erste Vorsitzende, Konstantin Angenendt ist am Sonntagvormittag schon optimistisch, dass das von ihm und dem Vorstand organisierte Fest des Bürgervereins Ost ein Erfolg wird. Überhaupt herrscht auf dem Schulhof der Gemeinschaftsgrundschule am Kalstert gute Stimmung: kein Regen! Viele Bierbänke vor dem Bühnen-Truck sind schon besetzt, das etwas ältere Publikum wartet auf den Schlagerstart. Pünktlich rollt auch Gerd Jude mit seinem Trecker und Ausflugsanhänger vor. Die Bierbude wird von einigen Herren belagert, das Kaffee- und Kuchenbüffet schräg gegenüber von den Damen umschwärmt.

Alles ist dem Einsatz engagierter Vereinsmitglieder zu verdanken. "Ursprünglich wurde unser Bürgerverein 1970 von Eltern der Kinder der GGK gegründet", erzählt der Vorsitzende, dessen Vorgänger viele Jahre hindurch Hilmar Schmidt hieß. Heute zählt der Bürgerverein 340 Mitglieder. Diese Zahl macht dem Vorstand Sorgen. "Wir wünschen uns mehr aktive junge Menschen in Verein." Mit der Stadt habe man ein "Super-Verhältnis", antwortet Angenendt auf die Frage, ob es denn akute Sorgen im Osten gebe. Das scheint der Info-Stand, besetzt mit Michael Ten Hompel, zu bestätigen. Hier können Bürger ihre Beschwerden oder ihr Lob loswerden. Auch noch einfach den Jahresbeitrag (10Euro) bezahlen: kein Andrang. Statt dessen schlendern Besucher an der Jongleure-Gruppe vorbei, mit der Chiara Heyn auf die neue Abteilung "Jonglage und Artistik" im SV-Hilden Ost aufmerksam macht. Gleich daneben wirbt die Malschule "MAG32" für Kurse in der Henkenheide. Auf "bookcrossing", eine Internet-Plattform für Büchertausch, machen ausgestellte Romane aufmerksam. Für Florian und Phillip, die mit ihren Eltern Bettine und Stefan Oelze zum ersten Mal das Bürgerfest besuchen, ist die Mini-Eisenbahn, eingebaut im rot-lackierten Oldtimer-Anhänger (der früher mal für Särge reserviert war) viel interessanter: "Sogar der Bus stoppt bei Rot", begeistern sich die Jungs. Die Eltern zeigen eher Interesse am kleinen Trödelmarkt. Sogar die Polizei lässt sich blicken. Peter Bordeaux und sein Kollege Horst Dumeier sind nicht im Einsatz, sondern "Polizei zum Anfassen". Das Ziel des Bürgerfestes, so der Vorsitzende, sei es, Menschen zusammenzubringen. Mit rund 1000 Besuchern dürfte der Bürgerverein das als Erfolg verbuchen.

Quelle: RP
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