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Hilden
56 Radler und Fußgänger verwarnt

Hilden. Gezielte Aktionen der Polizei sollen vor allem präventiven Charakter haben, doch es zeigt sich immer wieder, dass einige Verkehrsteilnehmer grundlegende Regeln im Straßenverkehr kaum beachten.

Die Kreispolizeibehörde Mettmann organisierte bereits zum dritten Mal in diesem Jahr einen Aktionstag mit präventiven und repressiven Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit von Fußgängern und Radfahrern im öffentlichen Straßenverkehr.

Rund 40 Beamte der Kreispolizeibehörde Mettmann waren dazu auf den Straßen der Städte Hilden, Langenfeld, Monheim und Ratingen, eingesetzt, um dort ganz gezielt das Verhalten von Fußgängern und Radfahrern zu überwachen, den technischen Zustand von Fahrrädern zu kontrollieren und Verstöße zu ahnden. Geahndet wurden aber auch wieder Verstöße all jener Fahrzeugführer, die die vorgenannten, allgemein als "schwächer" bekannten Verkehrsteilnehmer konkret behinderten oder sogar gefährdeten. Begleitet wurde die Aktion in der Zeit von 10 bis 13 Uhr zudem durch Polizeibeamte der Verkehrsunfallprävention mit einem Info-Stand in der Ratinger Fußgängerzone.

Insgesamt 56 Verwarnungen gegen Radfahrer und Fußgänger dokumentieren die Notwendigkeit der Maßnahmen der Polizei in den Städten. Aber auch 60 Verwarnungen und Anzeigen gegen andere Verkehrsteilnehmer - nicht immer in Konflikten mit Fußgängern und Fahrradfahrern begründet - festigen diesen Eindruck. Vorfahrtsverletzungen und sonstige Fehler beim Abbiegen, Gurt- und Handyverstöße sowie diverse andere Regelverletzungen von Pkw-, Lkw- und Motorradfahrern wurden festgestellt. In Hilden wurden 24 Fahrradfahrern nach Fehlverhalten verwarnt, ein Autofahrer erwischt, der am Steuer mit seinem Handy telefonierte. Es gab sieben weitere Verstöße.

(RP/kle)
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