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Hilden
Am Hildener Kreuz wird der Verkehr gezählt: Planung für Umbau

A3 Hilden: Am Hildener Kreuz wird der Verkehr gezählt: Planung für Umbau
230 000 Fahrzeuge nutzen täglich das Kreuz Hilden. FOTO: ola
Hilden. Nein, eine Vollbremsung ist nicht nötig, denn das sind keine mobilen Blitzer: Die Regionalniederlassung des Landesbetriebs Straßen.NRW zählt von Montag, 14. September, bis Freitag, 18. September, den Verkehr zwischen dem Autobahnkreuz Hilden (A3/A46) und dem Autobahndreieck Düsseldorf-Süd. Jeweils zwischen 6 und 10 Uhr sowie von 15 bis 19 Uhr erfassen an insgesamt 17 Standorten Kameras die Verkehrsmengen und die gefahrenen Routen in diesem Bereich. Diese Verkehrszählung dient als Grundlage für die weiteren Planungen zum Um- und Ausbau des Autobahnkreuzes Hilden. Sie hängt nicht mit der derzeit noch laufenden, bundesweiten Verkehrszählung zusammen. Von Alexandra Rüttgen

Das fast 50 Jahre alte Autobahnkreuz Hilden, das die A3 und die A46 miteinander verbindet, stößt mittlerweile an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit. Rund 230 000 Fahrzeuge nutzen täglich das Kreuz, was speziell im Berufsverkehr in fast allen Richtungen zu Staus und Behinderungen führt. Die Planungen für den Um- und Ausbau befinden sich derzeit noch in einem frühen Stadium. Eine Verkehrsuntersuchung soll zunächst eine Grundlage bilden, um in der ersten Planungsphase mögliche Varianten ausarbeiten zu können. In einem ersten Schritt soll die zentrale Brücke des Autobahnkreuzes durch einen Neubau ersetzt werden. Die neue Brücke wird sich in Höhe, Länge und Breite nur geringfügig von der alten unterscheiden. Sie wird so konstruiert, dass der darauffolgende Ausbau des Autobahnkreuzes Hilden bereits berücksichtigt ist. Zurzeit stellt Straßen.NRW die Bauwerkspläne mit den dazugehörigen Verkehrsführungen auf. Anfang 2016 sollen dann die Abstimmungen der ausgearbeiteten Planunterlagen mit den maßgebenden Behörden stattfinden. Der Baubeginn ist bislang für 2017 vorgesehen.

Die von den Kameras erfassten Daten werden zunächst verschlüsselt, dann ausgewertet und später wieder gelöscht. Relevant sind dabei lediglich die Verkehrszahlen und die gewählten Routen. Eine weitere Auswertung, etwa die örtliche Zuordnung der Fahrzeuge über die Ortskennzeichen oder von Fahrzeugen zu Fahrzeughaltern, erfolgt nicht.

Quelle: RP
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