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Flüchtlingsunterbringung in Hilden
AfD kritisiert Kauf des Bürogebäudes Herderstraße

Hilden. Der Umbau eines Bürogebäudes an der Herderstraße in eine Flüchtlingsunterkunft ist in Verzug geraten. Das gefällt der AfD nicht.

Dass das Gebäude später fertig wird als geplant , hatte Bürgermeisterin Birgit Alkenings der RP bestätigt: "Wir haben keinen Generalunternehmer gefunden und mussten die Gewerke einzeln ausschreiben. Das dauert."

Die Verwaltung hätte das Bürogebäude fix und fertig von einem Hildener Investor "günstig anmieten" können, kommentiert Prof. Dr. Ralf Bommermann, Fraktionsvorsitzender der AfD: "Günstiger Mietzins, keinerlei Risiko, bezugsfertig im Frühsommer 2016." Aber die Verwaltung habe es geschafft, im Rat eine Mehrheit für den Kauf und die Sanierung des Gebäudes in Eigenregie zu bekommen.

Jetzt werde das Gebäude frühestens im Mai 2017, also ein Jahr später, bezugsfertig. "Ein klarer Fall von Selbstüberschätzung", meint Bommermann: "Verwaltung kann (nach eigener Meinung) alles, selbst das problematische Immobiliengeschäft. Eine Haushaltssperre und ein Nachtragshaushalt verbieten solche Millionen-Gräber."

(cis)
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