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Hilden
AfD und Allianz attackieren Rathaus

Hilden. Einsparungen dürften nicht zulasten der Bürger gehen, so beide Fraktionen.

Die Verwaltung hat vorgeschlagen, das Bürgerbüro probeweise an zwei Samstagen im Monat zu schließen und so eine halbe Stelle oder 25.000 Euro im Jahr einzusparen. Der Stadtrat konnte sich nicht zu einer Entscheidung durchringen und hat sich auf den Herbst vertagt. "Diese Bürgermeisterin hat ihre Aufgabe nicht verstanden", meint Ralf Bommermann (AfD): "Wenn sie schon der Auffassung ist, eine Personalreduzierung müsse zwingend mit Einschnitten einhergehen, soll sie dies auch eigenständig umsetzen.

Den Schwarzen Peter dem Rat zuschieben zu wollen, ist unseriös, zumal sie gerne ihr Organisationsrecht reklamiert und sich Einmischungen der Politik verbittet." Eine Schließung mittwochs ab 14 Uhr würde 24 Bürger treffen, am Samstagvormittag seien es hingegen 63. Samstagsbesucher des Bürgerbüros müssten sich zudem vorher informieren, ob auf oder geschlossen sei. Das sei der Bevölkerung nicht zumutbar, meint Bommermann. Die Allianz für Hilden habe bereits mehrfach gefordert, frei werdende Stellen in der Stadtverwaltung nicht nachzubesetzen, sagt Claus Munsch.

"Die Einsparung einer ganzen Halbtagsstelle im Rat diskutieren zu lassen, weil man sie vermeintlich nur mit einer Reduzierung von Öffnungszeiten des Bürgerbüros kompensieren kann, ist peinlich." Die Allianz fordere, die frei werdende Teilzeitstelle im Bürgerbüro zu streichen und die Öffnungszeiten nicht einzuschränken. Das müsse die Verwaltung so organisiert, dass es nicht zu Lasten der Bürger gehe.

(cis)
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