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Hilden
Allianz: Mehr Anreize fürs Gewerbe

Hilden. Die Allianz für Hilden fordert für die Wirtschaftsförderung künftig "ein Konzept mit konkreten Zielsetzungen, konkreter Maßnahmenplanung, konkreten Verantwortlichkeiten und einem kontinuierlichen Controlling sowie regelmäßigen öffentlichen Statusberichten".

Das schreibt Claus Munsch, Vorsitzender der Wählergemeinschaft und Ratsmitglied, in einer Pressemitteilung. Immer wieder betone die Stadtverwaltung, dass die Schwankungen beim Gewerbesteueraufkommen unvorhersehbar und die tatsächlichen Gewerbesteuereinnahmen nicht planbar seien.

"Dies vermag auf das Bestandsgewerbe zutreffen, und auch über neue Gewerbeansiedlungen lässt sich eher keine Stabilität erzielen", räumt Munsch ein. Wohl aber lasse sich durch Anwerbung neuer Unternehmen das Gewerbesteueraufkommen steigern. Das Strategiekonzept der Wirtschaftsförderung von 2011 reiche dafür nicht aus: "Welche wirtschaftlichen Ziele sollten mit dem Konzept erreicht werden? Wie ist der Zielerreichungsgrad? Wie viele Unternehmen mit wie vielen Arbeitsplätzen wurden mit der Verfolgung dieser ,Strategien' nach Hilden geholt?", fragt sie.

Vorschlag Munsch: Es könnte ein Anreiz für die Ansiedlung neuen Gewerbes geschaffen werden, indem durch neue Gewerbe generierte Steuereinnahmen - also Mehreinnahmen für die Stadt - anteilig in einen Fördertopf fließen, der wieder an diese ausgeschüttet wird".

(arue)
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