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Hilden
Allianz plädiert für Ausstieg aus dem Innenstadt-Konzept

Hilden. Mit zehn Einzelprojekten will die Stadt ihre Innenstadt herausputzen: vom Fritz-Gressard-Platz über Gabelung und Stadtpark bis zum Warrington-Platz. Von den 7,5 Millionen Euro Kosten übernimmt das Land die Hälfte. Doch jetzt hat Hilden kein Geld mehr, Kämmerer Heinrich Klausgrete hat bereits die zweite Haushaltssperre erlassen. Der Ausstieg aus dem City-Konzept kostet mindestens 770.000 Euro, hat Baudezernentin Rita Hoff ermittelt: Weitermachen knapp zwei Millionen Euro. Die Fraktion "Allianz für Hilden" will unbedingt aussteigen.

Bereits in ihrer Haushaltsrede 2015 habe die damalige Fraktionsvorsitzende, Angelika Urban, daraufhin gewiesen, dass alle beschlossenen Investitionen aufgrund der prekären Haushalssituation auf den Prüfstand gehörten. In diesem Jahr forderte die Allianz, der Stadtrat müsse auf "Lieblingsprojekt" verzichten. Der Kämmerer fordert den Ausstieg aus dem City-Konzept. Diese Meinung vertritt auch die Allianz. Für Hilden gebe es keine Zukunft, die auf "Pump" basiert. Damit sei den Hildener Bürgern nicht geholfen.

(cis)
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