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Mein Tag
Anstrengend, aber großartig!

Mein Tag: Anstrengend, aber großartig!
Rabea Gruber arbeitet in einer Tierauffangstation in Costa Rica. FOTO: privat
Hilden. Den ganzen Tag an der frischen Luft zu arbeiten, ist anstrengend. Aber auf eine schöne Art: Am Ende des Tages sind Körper und Geist gleichsam müde. An den Tagesablauf hier in der Tierauffangstation in Costa Rica habe ich mich schon nach einer Woche gewöhnt. Morgens um sieben fahre ich mit meinen Mitbewohnerinnen zur Arbeit. Von Rabea Gruber

Obwohl jetzt in den Sommermonaten viele Freiwillige mit anpacken, gibt es jede Menge zu tun. Nicht jede Aufgabe ist mit direktem Tierkontakt verbunden, denn auch die Anlage will gepflegt und das Futter vorbereitet werden. Dafür sind diese Arbeiten weniger nervenaufreibend! Denn unsere pelzigen oder gefiederten Freunde, die fest oder über einen längeren Zeitraum in der Station leben, verhalten sich beim Freilauf außerhalb des Geheges nicht immer kooperativ.

So kann es dann passieren, dass drei Menschen einem winzigen Äffchen hinterherlaufen: "Bella? Kommst du wohl zurück...?" Wenn am Ende des Tages alle Tiere versorgt wieder in ihren Gehegen sitzen, reicht die Energie oft gerade noch für den holprigen Heimweg mit dem Rad. Doch wenn unser Gastvater uns an der Tür empfängt und fragt, wie unser Tag war, fällt die Antwort immer gleich aus: "Anstrengend, aber großartig!"

In der Kolumne "Mein Tag" erzählen Menschen stellvertretend für andere aus ihrem Alltag und von ihren Plänen. Bewerben Sie sich mit Ihrer Geschichte und berichten Sie uns Ihren "Tag". Mail an: redaktion.hilden@rheinische-post.de

Quelle: RP
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