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Hilden
Ausfahrt Weststraße bleibt gesperrt

Hilden. Keine Einigung zwischen Anwohner und Gewerbetreibenden.

Seit etwa zehn Jahren wird über die Ausfahrt von der West- auf die Düsseldorfer Straße gestritten. Die Sperrung bleibt, beschlossen alle Ratsfraktionen gegen die FDP und schlossen sich einem Bürgerantrag der Anwohner an. Die Spielstraße sei für Gewerbeverkehr nicht geeignet, hatte Antragsteller Thomas Müller noch einmal persönlich begründet: "Beim Runden Tisch hat es keine Einigung der Anwohner mit Gewerbetreibenden gegeben." Die FDP hatte einen erneuten Vorstoß unternommen, die Weststraße wieder zu öffnen.

Doch auch der geänderte Antrag (nur für Fahrzeuge bis 3,5 Tonnen, nur für Rechtsabbieger auf die Düsseldorfer Straße) fand keine Mehrheit. Deshalb gibt es nach wie vor nur eine Ein- und Ausfahrt für das Gewerbegebiet über die Düsseldorfer und die Liebigstraße. Diskutiert wurden auch andere Alternativen: Kreisverkehr oder Ampel an der Kreuzung Liebig-/Düsseldorfer Straße oder die Schaffung einer zusätzlichen neuen Zu- und Ausfahrt. Ergebnis: Planungsrechtlich schwierig und sehr teuer, weil die Stadt dafür Grundstücke kaufen müsste (für bis zu 1 Million Euro).

Zudem sei dafür ein Verkehrsgutachten notwendig, so Tiefbauamtsleiter Harald Mittmann. Er schätzte die Kosten dafür auf 40.000 Euro. Auf Vorschlag der CDU soll das Tiefbauamt untersuchen, ob der Schutzstreifen für Radler auf der Liebigstraße wegfallen kann. Dannhätten Lkw mehr Aufstellfläche.

(cis)
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