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Hilden/Haan
Awo-Kindertagesstätten im Kreis auf stabilen Füßen

Hilden/Haan. Hiobsbotschaften aus dem Bergischen Land haben auch Eltern in Haan aufgeschreckt: Weil die Arbeiterwohlfahrt (Awo) im Oberbergischen Kreis finanzielle Probleme hat und den aktuellen Tarifabschluss für Erzieher nicht mittragen kann, will sie nun bis zu acht ihrer 19 Kindertagesstätten an den Kreis zurückgeben.

Die jüngst von der Gewerkschaft Verdi erstrittenen deutlichen Gehaltssteigerungen für den kommunalen Sozial- und Erziehungsdienst, der auch auf freie und kirchliche Träger übertragen wird, sollen den Träger in finanzielle Bedrängnis gebracht haben. Die von der Awo aufgegebenen Kitas gehen in kommunale Trägerschaft, sofern sich nicht eine andere Lösung findet.

Diese Probleme gibt es im Kreis Mettmann offenbar nicht. Hildegard Schröder, Geschäftsführerin der Awo im Kreis Mettmann und Fachbereichsleiterin für die Kitas, beruhigt: "Wir haben einen anderen Tarifvertrag, den Awo-Tarif NRW. Er gilt noch bis zum 30. November 2016." Daher seien die Kitas der Awo in Hilden und Haan nicht betroffen. In Haan betreibt die Awo drei Kitas plus Außenstelle, in Hilden sind es zwei Kindertagesstätten.

(arue)
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