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Hilden
Bauverein Hilden hat 2016 gut gewirtschaftet

Hilden. Die gemeinnützige Wohnungsbaugenossenschaft erwirtschaftet 2016 einen Jahresüberschuss von 458.000 Euro. 46.000 Euro gehen in die gesetzliche Rücklage, 412.000 Euro werden als Bilanzgewinn ausgewiesen. Die Mitglieder erhalten auf Vorschlag des Vorstandes wieder die maximal zulässige Dividende von vier Prozent. Der Rest geht in die freie Rücklage, das Sparbuch der Genossenschaft. Die Mitglieder haben Vorstand und Aufsichtsrat einstimmig entlastet. Die Aufsichtsratsmitglieder Frank Dobyak, Heinz Funke und Helmut Kurz wurden einstimmig wiedergewählt.

Im vergangenen Jahr wurde der erste Abschnitt des "Zukunftsquartiers" fertig. Am Kirschen- und am Quittenweg hat der Bauverein sieben frei finanzierte KfW-70-Energieeffizenz-Häuser mit 38 Wohnungen errichten lassen. Das Gesamtvolumen von 7,5 Millionen Euro wurde am Ende geringfügig unterschritten, freut sich Geschäftsführender Vorstand Lars Dedert: "Wir hatten Glück bei der Vergabe." "Das Interesse war groß. Wir hätten jede Wohnung zwei bis drei Mal vermieten können", freuen sich seine Vorstandskollegen Ludger Born und Maximilian Rech über das große Interesse - ganz ohne Werbung. Alle Wohnungen sind vergeben. Kein Wunder bei einer Kaltmiete von 8,50 Euro für Neubauwohnungen. Die Nebenkosten liegen dank modernem Wärmeschutz und Energiespartechnik bei rund zwei Euro pro Quadratmeter/Monat.

Trotz des großen Neubauprojekts hat der Bauverein auch die Modernisierung und Instandhaltung nicht aus den Augen verloren. Im vergangenen Jahr investierte die Genossenschaft 1,166 Millionen Euro in die Bestandswohnungen. Das entspricht 22,31 Euro pro Quadratmeter Wohnfläche und liegt über dem Durchschnitt vergleichbarer Unternehmen. In das leer stehende Ladenlokal Am Strauch 39 zieht voraussichtlich im Oktober die neue Werkstatt für den Regiebetrieb des Bauvereins ein. Der zweite Bauabschnitt des "Zukunftsquartiers" mit fünf bis sechs Häusern wird verschoben. "Wir müssen uns zunächst um den Bestand kümmern", erläutert Dedert: "Wir haben sieben Häuser zurückbekommen. Drei wollen wir kernsanieren und vier durch neue ersetzen." Der Bauverein hat knapp 1000 Mitglieder und nimmt inzwischen auch wieder neue auf. Aber nur, wenn sie eine Wohnung suchen, keine Kapitalanleger, betont der gemeinnützige Bauverein Hilden.

(cis)
 
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