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Hilden
Bergische Universität: Zahl der Studenten ist auf einem Höchststand

Hilden. Das Land investiert bis 2020 mehr als 190 Millionen Euro in die Hochschule.

Solche Gäste empfängt man in Wuppertal gerne: Jetzt besuchte die NRW-Wissenschaftsministerin Svenja Schulze (SPD) die Bergische Universität und präsentierte eindrucksvolle Zahlen. Mehr als 190 Millionen Euro investiert das Land NRW in den Jahren 2010 bis 2020 in die Wuppertaler Hochschule. Den Löwenanteil der Summe in Höhe von rund 163 Millionen Euro machen große Baumaßnahmen aus. Eine der Baustellen, den Ersatzneubau für Biologie, Chemie und Ingenieurwissenschaften, besichtigte die Ministerin in Begleitung von Oberbürgermeister Andreas Mucke und Uni-Rektor Prof.

Lambert T. Koch. Zuvor hatte die Ministerin Svenja Schulze Lob über die Bergische Universität ausgeschüttet. Vor allem die Entwicklung in den vergangenen Jahren stimmt sie zuversichtlich, dass im Zusammenhang mit Wuppertal künftig noch häufiger darüber gesprochen wird, was die Stadt an wissenschaftlichen Leistungen hervorbringe. Die Ministerin bescheinigte der Uni in Lehre und Forschung gute Strukturen. "Dass so viele innovative Impulse von der Universität ausgehen, die sich zum Beispiel in Firmengründungen durch Absolventen niederschlagen, ist nicht selbstverständlich.

" Uni-Rektor Lambert T. Koch wies auf die Wachstumszahlen der vergangenen Jahre hin. Die Zahl der Studierenden hat mit mehr als 21 000 einen Höchststand erreicht. Außerdem ist die Zahl der Absolventen angestiegen, mehr Drittmittel konnten für Forschungsprojekte eingeworben werden. "Wir standen vor der Entscheidung, kleinere Fächer abzuschaffen, oder sie in interdisziplinären Zentren zu vernetzen. Wir haben uns für die Interdisziplinarität entschieden, woraus sich viele interessante Projekte entwickelt haben.

Das hat die Attraktivität der kleineren Fachbereiche für die Studenten gesteigert", sagte Lambert T. Koch und nannte einen der Schlüssel zum Erfolg. Das Land NRW hat aber nicht allein in Beton und Stahlträger investiert, sondern auch in Großgeräte. An der Bergischen Universität steht zum Beispiel für elf Forschergruppen aus den Bereichen Physik, Mathematik, Maschinenbau und Elektrotechnik ein Rechen-Cluster 1 700 000 Gigabyte zur Verfügung. Vom Land gefördert werden Projekte wie die "Happy Hour II" in Zusammenarbeit mit den Wuppertaler Stadtwerken.

Bei diesem Netzwerk wird Strom zu niedrigen Preisen an heimische Unternehmen vermittelt -die Preisschwankungen am Strommarkt machen es möglich.

(ab)
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