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Hilden
Bisams nur anschauen - besser nicht anfassen

Hilden. Im Nachgang zu seinem Bisam-"Fund" vom Mittwoch macht Karl-Heinz Sieger vom Bürgerverein Meide darauf aufmerksam, dass Bisams Träger des Fuchsbandwurms sein können. "Nach allem, was ich bisher gelesen habe, sind hauptsächlich Menschen und Tiere gefährdet, die auf die Idee kommen, Bisams zu verzehren. Trotzdem würde ich jedem raten, einen direkten Kontakt mit den Tieren zu vermeiden und Hunde in der Umgebung von Bisams an der Leine zu halten", so Sieger. Er hatte entdeckt, dass sich einige Bisams am Hoxbach in Hilden angesiedelt haben und sie fotografiert.

Grundsätzlich gehen von ihnen keine Gefährdungen aus, weswegen auch nicht eingegriffen werden muss. Die Jagdzeitschrift des Landesjagdverbands NRW macht aber auf die latente Gesundheitsgefahr aufmerksam, die in erster Linie von (erlegten) Füchsen ausgeht. Jedoch sind auch Bisams Wirte des Parasiten. Eine Heilung nach einem Befall ist nicht möglich, befallene Menschen müssen ihr Leben lang Medikamente nehmen.

(gök)
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