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Hilden
Bürgeraktion macht sich für Wochenmärkte stark

Hilden. Auf den Hildener Wochenmärkten fehlen Händler (wie von uns berichtet). Diese Entwicklung habe sich bereits vor Jahren abgezeichnet, sagt die Bürgeraktion. Die Stadt müsse deshalb die anfallenden Betriebskosten auf immer weniger Händler umlegen.

"Schon vor einigen Jahren wies die Bürgeraktion im Stadtrat genau auf diese fatale Entwicklung hin", schreibt Fraktionsgeschäftsführerin Claudia Beier: "Verbunden mit der Forderung, gemeinsam eine Lösung zu erarbeiten.

Leider ohne Wirkung bei den anderen Fraktionen, geschweige denn bei der Verwaltung." Im kommenden Jahr will die Stadt gemeinsam mit den Marktbeschickern und dem Stadtmarketing nach Lösungen suchen, kündigte Wirtschaftsdezernent Norbert Danscheidt an. Das Problem werde "ziemlich spät" angepackt, kritisiert die Bürgeraktion. Marktsprecher Bernhard Möller hatte vorgeschlagen, neuen Händlern für eine gewissen Zeit die Standgebühren zu erlassen - als Starthilfe.

Das gehe in die gleiche Richtung wie ein BA-Vorschlag, meint Beier. Ihre Fraktion hatte vorgeschlagen, die Umlagenhöhe der Betriebskosten zu überdenken. Das sei damals von der Verwaltung mit Zustimmung der großen Fraktionen ausgeschlossen worden. Bei Möllers Vorschlag zahlen die Markthändler die "Starthilfe" für neue Kollegen, nicht die klamme Stadt Hilden.

(cis)
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