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Hilden
Bürgermeisterin schaut zuversichtlich ins neue Jahr

Hilden. Auch 2016 werde die Stadt in ihre Schulen investieren und weitere Kita-Plätze zur Verfügung stellen. Von Alexandra Rüttgen

In einem Grußwort zum Jahreswechsel zieht Bürgermeisterin Birgit Alkenings eine positive Bilanz für das ablaufende Jahr und gibt sich eigenen Worten zufolge "zuversichtlich für die Zukunft". Das liege an mehreren Gründen.

Wirtschaft "Die Attraktivität Hildens ist ausschlaggebend, dass Firmen am Standort festhalten und neue Firmen sich für Hilden entscheiden", schreibt Alkenings, und nennt die Investitionen von Caesar & Loretz (Caelo), Akzo Nobel, Brüninghaus & Drissner, Wachtel, Drogerie Müller und Möbel Hardeck. Diese Investitionen seien auch der Grund für die geschrumpften Gewerbesteuereinnahmen, die den Kämmerer dazu veranlassten, zum ersten Mal seit 22 Jahren eine Haushaltssperre zu verhängen. "Die Investitionen zeigen aber, dass die Unternehmen in Hilden bleiben und hier auch zukünftig Geld verdienen möchten. Genau das ist es, was mich zuversichtlich für die Zukunft macht", schreibt Alkenings.

Kinder und Jugend Die Betreuungsquote der Unter-Dreijährigen lag 2015 bei 56 Prozent. Damit lag die Stadt Hilden im landesweiten Vergleich "ganz vorne, für die Nachfrage der Eltern reichte es gerade", so Alkenings. Der gesetzliche Anspruch auf einen Kita-Platz konnte bei den über Dreijährigen nur durch Überbelegung der Gruppen erreicht werden. Sie soll durch den Umbau eines Gebäudes der Theodor-Heuss-Schule in eine sechsgruppe Kita 2016 wieder abgebaut werden.

Bildung "Auch in die Schulen investieren wir kontinuierlich", schreibt Alkenings und verweist auf den neuen Musikpavillon und die Erweiterung der Mensa des Helmholtz-Gymnasiums sowie den Umbau der Fabry-Realschule zur Sekundarschule. 2016 stehen der Umbau des Hauptgebäudes und die Installation der Geothermieanlage an. "Über mehrere Jahre werden hier mehr als 20 Millionen Euro investiert", resümiert Alkenings.

Flüchtlinge Aktuell gebe es in Hilden knapp 500 Plätze in Notunterkünften für Flüchtlinge, die noch keinen Asylantrag gestellt haben. Daneben beherberge die Stadt zum Jahresende auch noch knapp 500 Flüchtlinge, die dauerhaft zugewiesen wurden. "Dies ist uns bislang gut gelungen. Wir mussten keine Turnhallen zur Unterbringung nutzen und werden uns bemühen, das auch im kommenden Jahr nicht zu tun", sichert Alkenings zu.

Die Bürgermeisterin dankt allen Bürgern, "die sich im vergangenen Jahr um die Angelegenheiten unserer Stadt aktiv gekümmert haben".

Quelle: RP
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