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Hilfe für die Einsatzkräfte
Chemieunfall in Langenfeld - Feuerwehren aus Hilden und Haan halfen

Chemiealarm in Langenfeld
Chemiealarm in Langenfeld FOTO: Patrick Schüller
Hilden/Haan. Während des Chemieunfalls in Langenfeld am Montagmorgen waren auch Feuerwehrleute aus Hilden und Haan im Einsatz. Das bestätigen beide Wachen. Von Alexandra Rüttgen

Wie der Wachleiter der Hildener Feuerwehr, Hans Jürgen Lierenfeld, berichtet, ist zurzeit noch ein Einsatzleitwagen vor Ort. Dabei handelt es sich um eine fahrende Zentrale mit Besprechungsraum und Funktischen. Außerdem haben die Wehren in Hilden und Haan jeweils ein Fahrzeug nach Langenfeld entsandt, das die Bevölkerung mit Lautsprecherdurchsagen vor möglicherweise austretendem Gas warnte.

Alle Fahrzeuge waren mit Einsatzkräften der Freiwilligen Feuerwehren besetzt. Der laufende Betrieb der Wachen in Hilden und Haan wurde dadurch nicht beeinträchtigt. Für die Bürger in Hilden und Haan habe zu keiner Zeit eine Gefahr bestanden.

In einer Werkshalle einer Firma in Langenfeld-Richrath sind am Montagmorgen Schadstoffe freigesetzt worden. Anwohner in Richrath und Langenfeld-Mitte waren per Lautsprecher gewarnt worden, vorsorglich Türen und Fenster geschlossen zu halten. Mittlerweile gab die Feuerwehr Entwarnung.

Gegen 6 Uhr am Morgen sei in einer Lagerhalle einer Firma auf der Röntgenstraße festgestellt worden, dass ein 1000-Liter-Gefäß undicht sei, sagte Oliver Schult, Dienstgruppenleiter der Polizei. In dem Gefäß sei es daraufhin zu einer chemischen Reaktion gekommen. Es sei Nebel in die Halle ausgetreten. Verletzt wurde nach ersten Erkenntnissen niemand.

Die Feuerwehr führte an der Firma eine Analyse durch, um den ausgetretenen Stoff zu identifizieren. "Es handelt sich möglicherweise um Salzsäure, aber das ist noch nicht ganz klar", sagte Schult.

Weil Dämpfe austreten könnten, wurde über die App Nina eine Warnung an die Bevölkerung herausgegeben. Anwohner sollten Türen und Fenster geschlossen halten und Lüftungs- und Klimaanlagen ausschalten. Die Warnung wurde um 8.36 Uhr wieder aufgehoben.

 
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