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Auf Ein Wort
Danken tut gut

Hilden. Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn, er hat dir viel Gutes getan. Bedenke, in Jesus vergibt er dir gern, du kannst ihm, so wie du bist, nahn...

"Im Danken kommt Neues ins Leben hinein", singen viele gern in dem Lied "Vergiss nicht zu danken dem ewigen Herrn, er hat dir viel Gutes getan". Danken stärkt Beziehungen und befreit von dem Gedanken, dass wir selber alles hinkriegen müssen. Danken hat mit Denken zu tun und ist auch schlau, denn es tut nicht zuletzt denen gut, die den Dank aussprechen. Auch dadurch, dass man sich dabei noch einmal an das Schöne erinnert und es vergegenwärtigt. Vielleicht feiert man es sogar zusammen.

Am Sonntag wird in vielen Kirchengemeinden Erntedank gefeiert (in den Weinanbaugebieten meist erst nach Abschluss der Weinlese). Äpfel und Ähren liegen dann auf oder neben dem Abendmahlstisch, Kürbisse und Kartoffeln. Auch als Symbole für vieles andere, wofür wir dankbar sein können. An früher im Sommer geerntete, leckere Johannis- und Stachelbeeren denke ich, oder daran, dass ich mich mit meinen kleineren Kindern bei herrlichem Sonnenschein an den vielen faszinierenden Tieren im Wuppertaler Zoo freuen konnte. Zum Beispiel an den Löwen in ihrem riesigen Areal, und dass ich als kleines Kind am alten Großkatzenhaus nicht gefressen wurde, als dort ein paar Meter entfernt von mir der Löwe Cäsar ausbrach und erfolgreich mit einer Betäubungsspritze beschossen wurde.

Für Tiere wird auch gedankt, wenn bei uns im Erntedankgottesdienst die Vorschulkinder unseres Kindergartens "Du hast uns deine Welt geschenkt" singen.

In der DDR wurde "Ohne Gott und Sonnenschein bringen wir die Ernte ein" plakatiert. Hoffentlich fällt Ihnen viel ein, wofür Sie Gott danken können!

HANNO NELL, EVANGELISCH REFORMIERTE GEMEINDE GRUITEN.

Quelle: RP
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