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Hilden
Denkmalstreit: BA kritisiert Bürgermeisterin Alkenings

Hilden. Der Stadtrat hat das Gebäude Berliner Straße 10 gegen den Willen der Eigentümer unter Denkmalschutz gestellt (die RP berichtete). Die Eigentümer wollen die Grundstücke Berliner Straße 8-10 verkaufen. Sollten die Verkaufsverhandlungen platzen, müsse man klagen, so Heinrich-Peter Hertwig.

Ludger Reffgen, Fraktionsvorsitzender der Bürgeraktion, begrüßt, dass sich die Eigentümer öffentlich zu Wort gemeldet haben. Die Bürgermeisterin habe in der Ratssitzung mit Hinweis auf Vertraulichkeit und in Anwesenheit des Eigentümers eine Chance zur Verständigung vertan. Die Eigentümer hätten das Grundstück Berliner Straße 10 vor Jahren im Rahmen der Zuteilungsregelung eines Umlegungsverfahrens erhalten. "Der Denkmalaspekt blieb damals bei der Bewertung unberücksichtigt", meint Reffgen: "Die Bürgermeisterin versucht, den Zusammenhang des Sachverhalts unter den Teppich zu kehren und die daraus erwachsende moralische Verpflichtung für die Stadt auszublenden." Es könne nicht vernünftig sein, die Stadt in einen Rechtsstreit zu verwickeln - schon gar, wenn beide Seiten ihre Verhandlungsbereitschaft erklärten.

(cis)
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