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Hilden/Haan
Der Wettbewerb "Jugend forscht" startet zum 53. Mal

Hilden/Haan. Die Wettbewerbe der 53. Runde von "Jugend forscht" haben begonnen. Die teilnehmenden Schüler präsentieren ihre Forschungsprojekte zunächst auf den 89 Regionalwettbewerben in ganz Deutschland einer Jury und der Öffentlichkeit. Für die aktuelle Runde von Deutschlands bekanntestem Nachwuchswettbewerb haben sich 12.069 Talente angemeldet. Auf Regional-, Landes- und Bundesebene werden die Wettbewerbsveranstaltungen von mehr als 150 Unternehmen sowie öffentlichen und privaten Institutionen ausgerichtet.

Auch 2018 zeigen die Jungforscher eine große Bandbreite an spannenden und innovativen Projekten in den sieben Fachgebieten: So entwickelten zwei Jungforscher eine Fahrradsicherung 4.0., die sich zeitsparend mit dem Smartphone öffnen und schließen lässt. Ein anderes Projekt befasst sich mit der Frage, inwieweit die Zauberkunst in "Harry Potter"-Filmen mit den Realitäten physikalischer Gesetzmäßigkeiten in Einklang steht. Mit einem neuartigen Frühwarnsystem zur Verhinderung des plötzlichen Kindstods gehen zwei Jungforscherinnen an den Start. Präsentiert wird zudem ein innovativer 3-D-Drucker. Statt handelsüblichem Füllstoff verwendet das Gerät eingeschmolzene Plastikabfälle. Zwei Schülerinnen analysierten, ob sich Mikroplastik in Speisesalz nachweisen lässt, das durch Meerwasserverdunstung in Salinen gewonnen wird. Die Themenvielfalt ist nahezu grenzenlos.

(gut)
 
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