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Hilden
Die Gesamtschule ist besonders gefragt

Hilden. Das zeigt die aktuelle Schülerstatistik 2015/16 des Schulamtes Hilden. Von Christoph Schmidt

Die Sekundar- (+30 %) und die Gesamtschule (+115%) sind bei Schülern und Eltern besonders beliebt. Diese beiden Schulformen konnten im Schuljahr 2015/16 die höchsten Zuwächse verzeichnen. Das geht aus der aktuellen Schülerstatistik des Schulamtes hervor. Die katholische Theresienschule (662 Schüler, darunter 244 aus Hilden) ist die einzige (Mädchen-)Realschule in Hilden, die noch Schüler aufnimmt. Die städtische Fabry- (154 Schüler), die evangelische Wilhelmine-Fliedner-Realschule (440, darunter 323 aus Hilden) und die Heuss-Hauptschule (70) laufen aus.

Das städtische Helmholtz-Gymnasium (821 Schüler, Vorjahr: 875) und das evangelische Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium (959, Vorjahr: 989) haben beide Schüler verloren. Zulegen konnte dagegen die evangelische Gesamtschule Hilden (250, Vorjahr: 116) und die städtische Sekundarschule (290, Vorjahr: 203). Die Gesamtschule Langenfeld-Hilden stagniert auf hohem Niveau (1309 Schüler, Vorjahr: 1318). Die Bettine-von-Armin-Gesamtschule nahm 162 Schüler auf, so viele wie keine andere Schule, darunter 57 aus Hilden.

Insgesamt besuchen 409 Schüler aus Hilden die Gesamtschule Langenfeld-Hilden (Vorjahr: 404). 424 Mädchen und Jungen wurden in diesem Schuljahr in Hilden eingeschult, acht mehr als im Jahr zuvor. Jede Klasse hat statisch gesehen 24,4 Schüler. Die beliebtesten Grundschulen in diesem Schuljahr sind die Wilhelm-Hüls- und die Astrid-Lindgren-Schule. Die Hüls-Schule (311) nahm 81, die Lindgren-Schule (234) 76 Anfänger auf. Die größte Hildener Grundschule ist die Grundschule Kalstert (313) mit den Standorten Kalstert und Walder Straße.

Der kleinste Schulstandort ist die Walter-Wiederhold-Schule (78), die mit der Grundschule Schulstraße einen Schulverbund (224 Schüler) bildet. Die meisten ausländischen Kinder besuchen die Walter-Wiederhold-Schule (knapp 27%), die Grundschule Schulstraße (17%) und die Grundschule Walder Straße (knapp 13,6%). Die Sekundarschule hat einen Ausländeranteil von knapp 10,7%, das Helmholtz von 3,9 und das Boni von 4,8%. Die meisten Zuwanderer gehen zur Grundschule Walder Straße (65%) und zur Adolf-Reichwein-Schule (62% .

Die Astrid-Lindgren-Schule hat mit knapp 21% den geringsten Anteil an Migranten. Auch auf dem Helmholtz-Gymnasium haben 34% der Schüler eine Zuwanderungsgeschichte.

Quelle: RP
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