| 00.00 Uhr

Hilden
Die Lieblingsrezepte der RP-Redakteure

Hilden: Die Lieblingsrezepte der RP-Redakteure
Bratäpfel, wie hier mit Marzipanfüllung, haben in der Adventszeit Hochkonjunktur. Sie sind einfach zuzubereiten. FOTO: bsen
Hilden. Schicken Sie uns Ihren Schlemmer-Favoriten. Alle Einsender nehmen an einer Verlosung von Restaurant-Gutscheinen teil.

Käsegebäck "Gougères"

Die aus Käse, Mehl und Eiern gebackenen "Gougères" stammen aus dem französischen Burgund. Sie passen warm oder kalt sehr gut bei einem Fest zum Begrüßungssekt, schmecken aber auch als Snack oder am Ende eines Mahls als Magenschluss zum Rotwein. So werden die Gougères hergestellt: Einen halben Liter Milch, drei gestrichene Teelöffel Salz, Pfeffer aus der Mühle, etwas geriebene Muskatnuss und 120 Gramm Butter in einem Topf zum Kochen bringen, ihn vom Herd nehmen, 250 Gramm Mehl hinzufügen, und alles gut vermischen. Dann muss der Topf wieder erhitzt und der Teig ständig gerührt werden. Sobald sich ein großer Kloß gebildet hat, den Topf wieder vom Herd nehmen und sieben Eier, 125 Gramm gewürfelten Gruyère-Käse sowie zwei Esslöffel Sahne unterrühren. Auf einem mit Trennpapier ausgelegten Backblech mit einem großen Eiskugelportionierer oder zwei Löffeln Teighäufchen setzen. Auf der zweiten Einschubleiste von unten die Gougères bei 200 Grad (Gas: 3) gut 20 Minuten im vorgeheizten Ofen backen.

Zutaten: 125 g Gruyère-Käse, 7 Eier, 1/2 l Milch, 250 g Mehl, 120 g Butter, 2 EL Sahne, 3 TL Salz, etwas Pfeffer und frisch geriebenes Muskat.

Kartoffelsalat - der Klassiker

Er ist ein absoluter Klassiker, der Kartoffelsalat. Frisch zubereitet - einfach lecker! Zunächst muss man die Kartoffeln natürlich gründlich sauber machen und abspülen. Dann sollte sie etwa 20 Minuten gekocht werden. Anschließend abgießen und abkühlen lassen. Dann muss man die Schale abziehen. Wichtig ist es, die Kartoffeln in dünne Scheiben (rund fünf Millimeter) zu schneiden. Tipp: Zwischendurch immer wieder mit Salz und Pfeffer würzen.

Die nächsten Schritte: Zwiebeln abziehen, fein würfeln und in eine heiße Brühe geben. Dann Essig, Senf, Salz und Pfeffer unterrühren und alles über die Kartoffeln geben. Man sollte das Ganze eine Stunde ziehen lassen. Jetzt kommt der Speck an die Reihe: den fein würfeln und in Öl gut braten.

Nun noch der Schnittlauch: spülen, reinigen, in kleine Stücke oder Röllchen schneiden. Dann kommt der Speck unter die Kartoffeln. Abschmecken und eventuell mit Salz und Pfeffer nachwürzen. Mit dem Schnittlauch-Stückchen oder -Röllchen den Salat dekorieren. Fertig.

Zutaten: 1,5 kg Kartoffeln, drei große Zwiebeln, 375 ml Fleischbrühe, Salz und Pfeffer (weißer), 8 EL Essig, 150 g Speck (geräuchert), 1 Bund Schnittlauch.

Zubereitung: Lammlachse (mit Salz und Pfeffer gewürzt) in Olivenöl kross anbraten, aus dem Bräter nehmen. Den Bratenfonds mit Fleischbrühe oder Rotwein ablöschen, Backpflaumen zugeben und die in mundgerechte Stücke geschnittenen Lammlachse. Das ganze köcheln lassen und mit etwas Pflaumenmus eindicken. Mit etwas Zimt und Kardamom sowie reichlich Chilli würzen.

Die geschälten und mundgerecht geschnittenen lila Möhren kurz vorkochen, aber unbedingt bissfest abtropfen lassen. In einer Pfanne mit Olivenöl und Honig karamelisieren und mit einem Schuss Cranberry-Essig ablöschen.

Die fertigen Schupfnudeln in Olivenöl oder Butter anbraten, bei Bedarf Curry drüberstreuen oder/und Curcuma für eine stattgelbe Farbe.

Dazu passt ein schwerer Rotwein.

Zutaten: vier bis sechs Lammlachse, eine Tüte Backpflaumen, Pflaumenmus, Mandelstifte, Olivenöl, Meersalz, Zimt, Kardamom, Chilli, groben schwarzen Pfeffer, Honig, Cranberry-Essig. Eine Packung fertige Schupfnudeln. Ein Kilogramm lila Möhren

BRATAPFEL

Ein Klassiker für die Winterzeit, lecker und schnell zubereitet. Die Äpfel (am besten Boskop) waschen, Gehäuse entfernen und in eine Auflaufform legen. Das Marzipan mit Amaretto und Rosinen verkneten und zu fingerdicken Röllchen formen. Sie werden in die Äpfel gestopft. Bleibt noch Masse übrig, kann sie auf den Apfeln verteilt werden. Eine Butterflocke auf die Äpfel geben und sie dann im Backofen bei 180 Grad (Umluft) etwa 15 Minuten auf der mittleren Schiene backen. Und schon sind die Bratäpfel fertig. Wer mag, kann sie noch mit je zwei Kugeln Vanille-Eis garnieren.

Zutaten: 4 große Äpfel (Boskop), 200 gr. Marzipan, 2 Esslöffel Amaretto, 4 Esslöffel Rosinen, Butter. Arbeitszeit: etwa zehn Minuten.

Leckerplätzchen

Kein Schnickschnack dran, dafür ratzfatz geknetet und gebacken und schön knusprig: Mehl (am besten leicht nussig schmeckendes Dinkelmehl, Type 1050) und Backpulver vermischen, dann Butter, Zucker, eventuell noch Mark einer Vanilleschote, Eigelb, einen Esslöffel Milch, Zitronensaft und Salz dazugeben und gut vermengen - mit den Händen natürlich, das baut Stress ab und macht geschmeidig. Den Teig zu einer Kugel formen und etwa eine Stunde im Kühlschrank ruhen lassen. Danach auf einer bemehlten Fläche zwei bis drei Millimeter dick ausrollen und Plätzchen ausstechen, Teigreste wieder verkneten, ausrollen, Plätzchen ausstechen, usw. Die Plätzchen (Zutatenmenge unten reicht für zwei dicht belegte Bleche) auf ein Blech mit Backpapier legen, mit Milch bestreichen und bei 180 Grad für zirka zehn Minuten ab in den Ofen. Wenn sie leicht gebräunt sind, sind sie fertig. Vorsicht ist geboten: hohe Überfressungsgefahr, weil echt lecker.

Zutaten: 500 g Mehl, 2 TL Backpulver, 250 g Butter, 250 g Zucker, 1 Vanilleschote, 3 Eigelb, 3 EL Milch, 1/2 Zitrone (gepresst), 1 Prise Salz, Mehl

Schlesische Fischtunke

Hört sich ganz anders an, als es schmeckt und hat mit Fisch so rein gar nichts zu tun. Es handelt sich um eine schlesisches Soße, die vor allem zu Weihnachten gut zu Fleischgerichten schmeckt. Dazu gehören die schlesischen Weißwüste, die man am besten beim Metzger seines Vertrauens kauft. Man kann aber auch Kasseler oder geräucherte Würste dazu essen.

Zutaten: Man braucht 2,5 Liter Malzbier, 600 Gramm Pfefferkuchen sowie ein Stück Kasseler. Dazu Lorbeerblätter, Pfefferkörner. Wachholderbeeren, Pastinaken, Sellerie, Petersilienwurzel und Möhren. Zunächst werden die Wurzeln entfernt und in kleine Stücke geschnitten. Das Ganze wird gekocht, aber dabei nur so gerade eben mit Wasser gefüllt. Wenn der Kasseler fertig gekocht ist, sind auch die Wurzeln so weit. Dann entweder pürieren oder durch ein Sieb drücken. Der Pfefferkuchen wird zerbröselt und in Malzbier eingeweicht. Nun werden die Wurzeln und der zerbröselte Pfefferkuchen vermischt. Die Fischtunke sollte sämig und nicht zu dünn und nicht zu dick sein. Die Konsistenz kann mit mehr oder weniger Malzbier/Pfefferkuchen gut steuern.

Quelle: RP
Diskussion
Ihre Meinung zum Thema ist gefragt

Schreiben Sie jetzt Ihre Meinung zu:

Hilden: Die Lieblingsrezepte der RP-Redakteure


Beachten Sie dabei bitte unsere Regeln für Leserkommentare.