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Frank Peters
"Die Session ist kurz und knackig"

Hilden. Mittwoch erwacht der Hoppeditz. Die RP wirft mit dem Vize-Präsidenten des Carnevals Comitees Hilden einen Blick auf die neue Session.

"Hilden total jeck" ist das Motto für die neue Session. Sind sie das auch schon, Herr Peters?

Peters Wir freuen uns alle, dass es jetzt wieder losgeht. Den Auftakt macht der Hoppeditz, der am Mittwoch pünktlich um 11.11 Uhr auf dem alten Markt erwacht.

Wird wieder Stephanie Arndt diese Rolle übernehmen?

Peters Ja, Fanny macht das seit sechs Jahren und wie wir finden auch sehr gut. Ich weiß, dass sie schon fleißig an ihrer Rede arbeitet. Sie wird wieder brandaktuell sein. Und einige bekommen wohl ihr Fett weg. Was genau drin steht, weiß nur die Hoppedine. Für den Inhalt ist sie ganz allein verantwortlich.

Die Prinzenkürung am 14. November um 18.45 Uhr in der Stadthalle ist der erste Höhepunkt der Session.

Peters Der Kartenverkauf läuft in diesem Jahr sehr gut. Wir mussten sogar Karten nachdrucken. Die Stadthalle wird richtig voll. Das Prinzenpaar Joel Benedikt I. (Puschinski) und Viola I. (Beste) und sein Gefolge Ruth Klein, Christopher und Patrick Weber sind wirklich emsig dabei, die Karten unters Volk zu bringen. Bürgermeisterin Birgit Alkenings wird das Prinzenpaar gemeinsam mit mir inthronisieren. Beim Programm bin ich gespannt auf Änne aus Dröplingshausen, den Big-Brother-Container-Sänger Jürgen Milski und die Gulaschkapell. Auch dabei sind die CCH-Flöhe, das Tanzcorps der Kniebachschiffer und die Tanzgarde der GHK.

Die Session ist diesmal relativ kurz. Bereits am 8. Februar ist Rosenmontag. Ist das gut oder schlecht?

Peters Ich persönlich finde das nicht schlecht. Egal wie lang die Session dauert: Die Zahl der Auftritte wird nicht mehr. Ich habe lieber drei bis vier Auftritte am Tag, als alle paar Tagen nur einen. Kurz und knackig ist auch nicht schlecht. Die Große Hildener Karnevalsgesellschaft feiert in diesem Jahr übrigens 6 x 11 Jahre Jubiläum.

Am 5. Februar steigt wieder eine Inklusionsparty im Festzelt auf dem alten Markt.

Peters Die Premiere im vergangenen Jahr war ein voller Erfolg. Andy Bloch hat sie organisiert. Er arbeitet bei der Graf-Recke-Stiftung. Die Kniebachschiffer und die Jecken Fründe werden ihren Seeräuberball diesmal auch im Festzelt feiern, am 6. Februar.

Die Zooch-Wagen müssen jetzt zum TÜV.

Peters Ja, das ist für uns in Hilden neu. Aber wir haben das gut organisiert, gemeinsam mit dem TÜV und dem Ordnungsamt der Stadt Hilden. Das läuft alles.

In anderen Carnevals Comitees gibt es häufig Knatsch. In Hilden scheint alles harmonisch zu sein. Woran liegt das?

Peters Wir arbeiten gut zusammen. Wir sind ja auch nur eine kleine Mannschaft. Da muss man zusammenhalten. Natürlich gibt es auch schon mal Unstimmigkeiten. Dann muss darüber reden und die Dinge bereinigen. In zwei Jahren feiert das CCH übrigens 6 x 11-jähriges Bestehen - harmonisch, erwarte ich.

Muss das Prinzenpaar eigentlich selber Geld mitbringen?

Peters Aber klar. Ein guter Urlaub geht dabei schon drauf. Der größte Posten sind die Ornate und die Orden. Wenn es gut läuft, kommt das Geld aber auch wieder rein - über Sponsoren. Wir als CCH sind sehr hilfsbereit und versuchen, dem Prinzenpaar Sponsoren zu vermitteln.

CHRISTOPH SCHMIDT FÜHRTE DAS GESPRÄCH.

Quelle: RP
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