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Hilden
Drei junge Männer von Schlägern schwer verletzt

Hilden. Der 24-jährige Hildener, der von Unbekannten in der Nacht zu Sonntag verletzt worden war, schwebt noch immer in Lebensgefahr. Er werde nach der eingeleiteten Not-OP weiterhin auf der Intensivstation betreut, teilte die Spezialklinik, in der er liegt, auf Anfrage mit. Der junge Mann war offenbar in eine Schlägerei verwickelt und dabei zu Boden gegangen. Zwei Unbekannte traten daraufhin auf ihn ein, er trug schwere Kopfverletzungen davon. Nach den Tätern wird gefahndet.

Derzeit prüft die Polizei des Kreises allerdings, ob es Zusammenhänge mit anderen, ähnlichen Taten aus diesen Tagen gibt, man befinde sich allerdings noch mitten in den Ermittlungen: So hat es in Ratingen einen drastischen Fall von Körperverletzung gegeben. Am frühen Dienstagmorgen wurde ein 20-jähriger Mann an der Straße Auf der Aue Opfer von Schlägern. Nach Angaben des Ratingers stand er gegen 1.15 Uhr an der Bushaltestelle Auf der Aue und wartete dort auf ein bestelltes Taxi, als sich ihm drei deutlich betrunkene Unbekannte näherten und ihn beleidigten. Als der 20-Jährige die unbekannten Männer daraufhin bat, doch einfach weiterzugehen, schlugen sie unvermittelt auf ihn ein. Auch als er am Boden lag, attackierten sie ihn weiter mit Tritten. Erst, als das Opfer durch den Angriff kurz bewusstlos wurde, ließ das Trio von dem jungen Mann ab. Anschließend flüchteten die Täter, augenscheinlich Osteuropäer zwischen 20-30 Jahren, in Richtung Auermühle. Eine sofort eingeleitete polizeiliche Fahndung verlief ergebnislos. Der 20-Jährige wurde schwer verletzt. Er musste nach einer Erstversorgung mit einem Rettungswagen zur weiteren stationären Behandlung in ein Düsseldorfer Krankenhaus gebracht werden. In Erkrath wurde zudem am Montagabend ein 13-Jähriger aus Düsseldorf überfallen. Auf der Bahnstraße wurde er von drei Personen angegangen und zu Boden geworfen. Er wurde von einem der Täter mehrmals gegen den Kopf getreten. Ein zufällig vorbei kommender Velberter bemerkte den Übergriff und schrie die drei Täter an. Sie ließen von ihrem Opfer ab und flüchteten in unbekannte Richtung. Der Junge wurde verletzt, die Polizei konnte ihn aber nach Hause bringen.

(gök/kle)
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