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Cordula Hupfer
Eine Woche ohne Koffein

Hilden. War eine Schnapsidee, das mit dem Koffeinverzicht, echt. Da fängt der Arbeitsmorgen schon schlecht an, ohne das seit Jahren gehegte Vor-der-Konferenz-noch-schnell-einen-Kaffee-Ritual. Dem Kreislauf fehlt der Koffeinkick, und das hat üble Folgen für die Laune. Mache ich also genau zweimal, das mit dem Koffeinverzicht: einmal und nie wieder. Ganz schlimm wird es, wenn auch nach dem Mittagessen die kleine schwarze Abrundung fehlt. Geht sowas von gar nicht! Bin ja schließlich Rheinländerin, also Nord-Italienerin, da gehört nach dem Essen mindestens ein Kaffee (wenn schon kein Espresso verfügbar ist) unbedingt dazu.

Aber Koffein muss er haben, denn die zahnlose, also die entkoffeinierte Variante (der einmalige Griff danach war Notwehr, ehrlich), bringt gar nichts. Knallt nicht und schmeckt nicht. Ich hebe die Blindgänger der Kaffee-Evolution aber mal auf und serviere sie dem nächsten, der Koffeinverzicht predigt.

Quelle: RP
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