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Hilden
Erinnerungen an Pastor Kremer

Stationen aus dem Leben von Pfarrer Kremer
Stationen aus dem Leben von Pfarrer Kremer FOTO: Privat
Hilden. Pastor Kremer hatte ein großes Herz für die Gastarbeiter aus Portugal, Slowenien, Griechenland, Italien und Spanien, die nach Hilden kamen, um hier erst Arbeit und dann eine neue Heimat zu finden. Er nahm sie mit offenen Armen auf, stellte Räume zur Verfügung.

Für viele war er wie ein Vater. "Er hat immer zu uns gestanden", sagt Maria Batista, Vorsitzende des Portugiesischen Verein, und kämpft mit den Tränen: "Er war immer da. Bei jeder Taufe, bei jeder Kommunion. Er hat immer die Kinder begrüßt. Ohne ihn wären wir nicht da, wo wir heute sind. Dafür danken wir alle ihm sehr."

"Er hat uns getraut und unsere Kinder getauft", erinnert sich Franc Markelj, Vorsitzender des Fördervereins der Wilhelm-Fabry- und Sekundarschule: "Er hat uns gefragt: Wie wollt ihr denn heiraten? Wie bei Denver-Clan (damals eine populäre TV-Serie)? Wir haben genickt und Pastor Kremer hat gesagt: Dann machen wir das auch so."

"Pastor Kremer war ein sehr feiner Mensch", sagt Unternehmer Andreas Wylenzek. Er begegnete Kremer im Rotary-Club, einem der zahlreichen Vereine und Vereinigungen, denen Kremer angehörte: "Er hat unsere Enkelkinder getauft. Er hatte immer ein Lächeln im Gesicht und hat viel Freude geschenkt – in der Kirche und auf der Straße."

(cis)
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