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Postskriptum Die Woche In Unserer Stadt
Es gibt schon Bewerber

Hilden. In diesem Jahr wird das Gebäude des Haaner Gymnasiums 50 Jahre alt - und es ist abrissreif. Ein Ersatz der PCB-belasteten Räume, so kristallisierte sich in einer über Jahre währenden Diskussion heraus, macht mehr Sinn als eine Sanierung. Das städtische Gebäudemanagement arbeitet nach Angaben von Sonja Kunders, Sprecherin der Stadt Haan, derzeit unter Hochdruck an der Vorbereitung von Abriss und Neubau: Mit Beginn des neuen Jahres soll die Aula niedergelegt werden, an deren Stelle dann die neue Schule entsteht. Mit fast 34,5 Millionen Euro ist dies ein Großprojekt für die Stadt Haan. Womöglich könnte nach den Sommerferien ein weiteres auf sie zukommen: die Neugestaltung der Rathauskurve. Der Rat will am 5. September darüber diskutieren. Denn auch das Rathaus und seine Nebengebäude - so die ehemalige Realschule an der Alleestraße - sind dringend sanierungsbedürftig. Längst ist in Politik und Verwaltung von "menschenunwürdigen" Arbeitsbedingungen die Rede. Sie besser zu gestalten, das war ein Herzensanliegen der scheidenden Leiterin des Gebäudemanagements, Ute Eden. Sie und ihr Team haben jene Pläne ausgearbeitet, die am 5. September diskutiert werden. Ihre Umsetzung wird sie jedoch nicht mehr begleiten, denn Ute Eden verlässt Haan. Für die engagierte, kompetente und sympathische Architektin sucht die Stadt eine Nachfolge. Morgen ist Bewerbungsschluss. Beginnen soll der Kandidat seine neue Aufgabe am 1. Oktober. Ein sportliches Ziel, muss der Beschluss zugunsten eines geeigneten Bewerbers doch noch durch den Rat - und nicht immer können die Bewerber ihr bisheriges Engagement zügig beenden.

Wie es aus dem Rathaus heißt, sind übrigens schon Bewerbungen eingegangen. Und ein Termin für Bewerbungsgespräche steht auch schon fest.

Quelle: RP
 
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