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Hilden
Familienbetrieb baut Büro- und Lagerräume

Hilden. Im Gewerbegebiet Kreuz Hilden entsteht zurzeit eine 1650 Quadratmeter große Halle. Sie wird zum Großteil vermietet.

Vor nicht einmal zwei Wochen kam die Baugenehmigung, heute buddeln bereits die ersten Bagger: Das Hildener Familienunternehmen Eickenberg legt im Gewerbegebiet Kreuz Hilden das Fundament für eine neue Halle. Geschäftsführer und Bauherr in Personalunion ist Axel Stemplewski. Der gebürtige Hildener will mit der privaten Investition für sein Alter vorsorgen - und schafft gleichzeitig Räume und Arbeitsplätze in seiner Heimatstadt.

Ein Viertel der insgesamt 1650 Quadratmeter großen Fläche wird seine eigene Firma als Lager- und Werkstattfläche nutzen. Der verbleibende Raum kann angemietet werden. Der Erstbezug ist für März geplant. "Büroflächen stehen bereits ab 50 Quadratmetern, Lagerflächen ab 200 Quadratmetern zur Verfügung", erklärt Stemplewski. Erste Anfragen aus dem Umland habe er bereits jetzt. Wirtschaftsförderer Peter Heinze wundert das nicht: "Das Objekt hat eine absolute Premium-Lage, unmittelbar am Autobahnkreuz Hilden. Zentraler geht's kaum." - "Die hohe Nachfrage hat aber noch einen anderen Hintergrund", weiß Heinze. "Kleinflächen sind in der Region Mangelware." Der Itterpark an der Walder Straße, der aktuell mit Werbetafeln auf frei stehende Flächen verweist, biete beispielsweise Büroflächen erst ab 250 Quadratmeter an.

Zielgruppen sind für Axel Stemplewski in erster Linie Handwerks- und Montagefirmen, die von der guten Anbindung profitieren - so wie die Bauunternehmung Eickenberg. Axel Stemplewski und sein Bruder Uwe haben sich auf Sanierungen spezialisiert, aber auch Neubauten und Gewerbebau gehören zum Portfolio. "Von der Beton- über die Terrassensanierung bis hin zu Rohbauten, Durchbrüchen, Fliesenarbeiten und Kellerisolierungen liefern wir alles aus einer Hand", berichtet Axel Stemplewski. Er selbst ist gelernter Maurer- und Betonbauermeister und kümmert sich um die kaufmännischen Aufgaben. Uwe Stemplewski ist Polier und Bauleiter. Außerdem beschäftigen die beiden noch sechs weitere Leute. "Für größere Projekte arbeiten wir mit verlässlichen Subunternehmern zusammen", erläutert Axel Stemplewski. "Ein gutes Netzwerk ist in unserer Branche Gold wert."

Und Kontakte hat das Familienunternehmen in dritter Generation reichlich. "Uns gibt es seit 1946 in Hilden, sozusagen,nonstop", bestätigt der heutige Geschäftsführer und Enkel des Gründers Johann Eickenberg. "Für uns war es nie eine Option aus Hilden wegzugehen. Wir waren in Hilden, wir sind in Hilden und wir wollen in Hilden bleiben."

(arue)
 
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