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Hilden
FDP gibt sich kämpferisch

Hilden: FDP gibt sich kämpferisch
Marie-Agnes Strack-Zimmermann ist Stellvertreterin von Christian Lindner und war als Rednerin beim FDP-Empfang in Hilden. FOTO: end
Hilden. Beim Neujahrsempfang war die stellvertretende Bundesvorsitzende zu Gast.

Sie gilt als eine durchsetzungsstarke Frau und geradlinige Politikerin: Marie-Agnes Strack-Zimmermann, lange im Düsseldorfer Stadtrat aktiv und Oberbürgermeister-Kandidatin ihrer Partei, ist seit der Wahl im September im Bundestag und dort stellvertretende Bundesvorsitzende der FDP. Beim Neujahrsempfang der Hildener Liberalen im Gewerbepark Süd war sie die Hauptrednerin und gab einen Einblick in die Gründe fürs Scheitern von Jamaika. Man sei schon "zu sehr ins Detail gegangen, ohne eine große Leitidee zu entwerfen". Den Freien Demokraten habe es am Ende an zu wenig Veränderungsbereitschaft gefehlt, dass Land zukunftsfest zu machen. "Die Digitalisierung gerade im ländlichen Raum ist ungemein wichtig, um dort wieder Strukturen zu schaffen. Erst wenn wir die Voraussetzungen schaffen, dass sich dort Unternehmen ansiedeln können, kommt auch der Bäcker, der Friseur oder der Hausarzt zurück", so Strack-Zimmermann.

Rudolf Joseph, der Hildener Fraktionsvorsitzende, erinnerte an Erfolge für die FDP im Stadtrat: "Das freie WLAN, was wir seit vier Jahren fordern, wird nun durch die Stadtwerke umgesetzt. Außerdem geht der Glasfaserausbau endlich voran. Auf unsere Initiative hin wird der Rat ab Sommer papierlos und vollständig digital arbeiten." Das steht allerdings noch nicht ganz fest.

(gök)
 
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