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Hilden
Ferdinand-Lieven-Schule wird Förderzentrum Mitte

Hilden. Ab dem neuen Schuljahr ist die Hildener Förderschule in der Trägerschaft des Kreises Mettmann.

Mit dem Abschluss des Schuljahres neigt sich auch die Zeit der Ferdinand-Lieven-Schule dem Ende zu. Seit 1974 hat die Förderschule die Hildener Bildungslandschaft um die Schwerpunkte "Lernen" sowie "Emotionale und soziale Entwicklung" bereichert. Jetzt geht sie in dem neuem "Förderzentrum Mitte" auf. Dieses ist mit seinen Standorten in Hilden und Erkrath künftig für alle Schüler aus den beiden Städten sowie aus Haan zuständig. Die kommissarische Schulleiterin Dagmar Potschien blickt gerne zurück: "Wir haben 42 Jahre eng verzahnt und gut mit der Stadt zusammengearbeitet, um den Kindern und Jugendlichen eine optimale Ausbildung zu ermöglichen." Das bestätigt auch Schuldezernent Reinhard Gatzke: "Die Stadt Hilden hat sich nie als reiner Ausstatter verstanden, sondern immer als Partner der Schulen vor Ort. Auch wenn sich die Trägerschaft ändert, die gemeinsamen Netzwerke bleiben." Zum Abschluss unternahm die gesamte Schulgemeinde einen Ausflug ins Wunderland Kalkar. Mit dabei waren alle Lehrer sowie Schüler. "Die gemeinsame Tour war eine Super-Erfahrung", berichtet Dagmar Potschien. "Die Stimmung war gut und selbst das Wetter hat mitgespielt." Ein wenig Nostalgie sei aber auch aufgekommen - vor allem bei dem Kollegium. Das verabschiedet sich am Donnerstag mit einer kleinen, internen Feier symbolisch vom Namensgeber der Schule. Wie bei der Hoppeditz-Verbrennung äschert das Lehrer-Team eine Ferdinand-Lieven-Puppe aus Pappmasché ein. "Das neue Förderzentrum Mitte steigt dann zum neuen Schuljahr wie ein Phönix aus der Asche", erklärt Dagmar Potschien. Mit dem Hauptstandort Hilden und dem Nebenstandort Erkrath deckt es neben den Förderschwerpunkten "Lernen" und "Emotionale und soziale Entwicklung" auch den Bereich "Sprache" ab.

Träger ist der Kreis Mettmann. "Das ist eine gute Konstruktion, um das gesetzliche verbriefte Elternrecht auf Schulwahl zu gewährleisten und den Kindern gleichzeitig wohnortnah einen Platz in einer Förderschule anzubieten", so Schuldezernent Reinhard Gatzke.

Quelle: RP
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