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Kreis Mettmann
Ferientipps von den Duu-Autoren

Kreis Mettmann: Ferientipps von den Duu-Autoren
Großen Spaß hatte dieser kleine Racker im vorvergangenen Jahr beim Langenfelder Stadtfest. Es läuft am kommenden Freitag, Samstag und Sonntag auf dem Marktplatz, in der Fußgängerzone Solinger Straße und Rathaus-Parkplatz. FOTO: Ralph Matzerath
Kreis Mettmann. Warum in die Ferne schweifen? Direkt vor der Haustür lassen sich die letzten Ferientage auch genießen. Von Unseren Redakteuren

In der Region gibt es reichlich Spannendes zu erleben - da kann es bei der schweren Auswahl helfen, wenn einem jemand einen guten Tipp gibt. Beispielsweise die App "Duu" mit dem orangefarbenen Diamanten im Logo. Diese listet nicht alle Termine auf, sondern präsentiert Vorschläge, die die Autoren unserer Redaktion von Herzen machen. "Duu" umfasst acht Rubriken - von Familienmenschen bis zu Nachtschwärmern - und beantwortet stets drei Fragen: Warum hingehen? Wer ist auch da? Und: Was ist zu beachten? Diesmal geht es um Freizeittipps für die letzten Tage der Osterferien.

VERKEHRSÜBUNGSPLATZ METTMANN, Gruitener Weg 251 40822 Mettmann

  • Warum hingehen? Wenn Jugendliche den Führerschein machen, kann das locker mehr als 1500 Euro kosten. Die ersten Schritte können Führerschein-Anwärter schon auf dem Verkehrsübungsplatz machen. Vater oder Mutter dürfen auf dem Beifahrersitz Platz nehmen während der Nachwuchs versucht, mit Kupplung, Gas und Bremse zurecht zu kommen. Wer es selbst schon mal erlebt hat, wird ganz neue Seiten an sich entdecken. Die blanke Angst, wenn der Sohnemann das erste Mal ein Stopp-Schild überfährt. Oder einfach rückwärts den Berg runter rollt, weil er gar nicht weiß, wo die Handbremse ist. Da kommt gute Stimmung im Auto auf. Wie sagt der Rheinländer? "Es ist noch immer juut jegange" und am Ende klappt das auch mit dem Wenden in drei Zügen.
  • Wer ist noch da? Natürlich unheimlich viele andere Fahranfänger, die auch noch nie im Auto gesessen haben. Aber auch schon einige junge Leute, die schon die ersten Fahrstunden hinter sich haben und einfach noch mal in Ruhe und ohne 30 Euro in der Stunde zu zahlen üben möchten.
  • Was ist zu beachten? Eine Anmeldung ist nicht nötig. 60 Minuten auf dem Platz kosten 10,90 Euro, günstiger wird es mit der Zehner-Karte für 87 Euro.

BÜCHERFLOHMARKT HEILIGENHAUS; Westfalenstraße Hallen Spedition Eischeid, gegenüber der Kaffeerösterei.

  • Warum hingehen? Das sagt in diesem Fall schon die Ortsbezeichnung. Denn am Wochenende geht es rund um den alten Bahnhof hoch her. In den Hallen der Spedition eischeid fährt das Stadtmarketing den größten Bücherflohmarkt des Jahres auf. Samstag, 11 bis 16 Uhr und Sonntag, 12 bis 17 Uhr, gibt es Lesestoff en masse zu kleinen Preisen. Anfahrt mit dem Fahrrad (Packtaschen nicht vergessen) lohnt sich besonders, denn am Sonntag ist auch Saisoneröffnung auf dem Panoramaradweg, in direkter Nachbarschaft und ebenfalls mit Programm.
  • Wer ist noch da? Leute, die auf der Suche nach besonderer und seltener Lektüre sind. Leute, die allerdings für ihre persönliche Schatzsuche Zeit mitbringen. Und auf die Tipps der kundigen Stadtmarketing-Mitarbeiter setzen. Außerdem natürlich Radfahrer.
  • Was ist zu beachten? Das Stadtmarketing freut sich immer über Spenden, die über die geforderten Verkaufspreise hinausgehen.

RATINGEN Ausstellung Bahnwelten, Oberschlesisches Landesmuseum Hösel, Bahnhofstraße 62, Hösel.

  • Warum hingehen? Eine Ausstellung, die Bahnfans begeistern kann. Bald 175 Jahre ist es her, dass die erste schlesische Eisenbahnstrecke eröffnet wurde. Am 21. Mai 1842 fuhr um 11.15 Uhr der erste Zug mit fast 200 Fahrgästen von Breslau nach Ohlau. Die Bahnverbindung zwischen diesen schlesischen Städten zählt zu den frühen in Deutschland überhaupt. Einen Tag nach der feierlichen Probefahrt wurde die Bahnlinie Breslau - Ohlau für den normalen Personenverkehr freigegeben. Die Idee zur eisernen Bahn für den Verkehr ist jedoch älter als das nun 175-jährige Betriebsjubiläum.
  • Wer ist noch da? Fans und Historiker.
  • Was ist zu beachten? Das Oberschlesische Landesmuseum stellt auf seiner Homepage unter www.oslm.de sowie bei Facebook in lockerer Folge einige Exponate vor, die erstmals in einer Ausstellung gezeigt werden. Zur Ausstellung erscheinen eine Begleitschrift sowie kommentierte Streckenkarten der beiden schlesischen Reichsbahndirektionen Breslau und Oppeln aus der Mitte der 1930er Jahre.

TRAMPOLINPARK HI FLY, Kleinhülsen 29, Hilden.

  • Warum hingehen? Laut Betreiber der größte Trampolinpark in der Region. Auf 3000 Quadratmetern Fläche gibt es eine Freejump Area, Wall Jump, Stunt Area, Tower Jump, Ninja Parcour, Dodgeball Area (Völkerball im 3D-Format) und vieles mehr. Wer mag, kann sich richtig auspowern. Das Jumpen macht echt Spaß. Das sehen auch die Bewerter bei Facebook so. Sie haben 4,8 von fünf Sternen vergeben. Es gibt viele Instruktoren. Sie achten darauf, dass die Regeln eingehalten werden und nichts passiert.
  • Wer ist noch da? Das Publikum ist bunt gemischt - von sieben bis 50plus. Hängt immer ein bisschen von der Tageszeit ab. In den Schulferien ist das Hi Fly unter der Woche von 10 bis 21 Uhr geöffnet. Genaue Öffnungszeiten am besten im Internet unter www.hi-fly.de nachschauen.
  • Was ist zu beachten? Kann bei schlechtem Wetter schon mal etwas voller sein. Am besten einfach vorher anrufen und nachfragen. Telefon 02103 958055. Eintrittspreise und Parkplätze stehen auf der Homepage.

LANGENFELDER STADTFEST MIT FRÜHJAHRSKIRMES; Freitag, Samstag und Sonntag, Marktplatz, Fußgängerzone Solinger Straße und Rathaus-Parkplatz.

  • Warum hingehen? Die Frühjahrskirmes bespaßt Familien am letzten Ferienwochenende in der Langenfelder City. Der auf zwei Standorte verteilte Rummel startet am Freitag und umrahmt bis Montag das aufs Wochenende beschränkte Stadtfest mit Ständen von 22 Langenfelder Vereinen. Auf dem Marktplatz werden sich ein Riesenrad und ein Kettenkarussell drehen. Auf dem großen Rathaus-Parkplatz werden Autoscooter, Fliegender Teppich, ein Simulator, Imbissstände und Kirmesbuden aller Art stehen. Geöffnet Fr 14-22, Sa 14-22, So 11-20 und Mo 13-20 Uhr.
  • Wer ist noch da? Nicht nur Kirmesgänger bekommen beim Stadtfest viel geboten. Unterhaltsam ist das Programm auf zwei Bühnen mit viel Musik, Tanz- und Sportvorführungen. Es beginnt am Samstag um 14 und am Sonntag um 11 Uhr. Um 16 Uhr beginnt das Schießen um die Stadtkönigs- und -prinzenwürde. In der Stadthalle startet am Sonntag um 11 Uhr das Offene Singen mit acht Chören.
  • Was ist zu beachten? Die Solinger Straße ist zwischen Fußgängerzone und Rathaus für Autos gesperrt.

RÖMISCHES MUSEUM MONHEIM; Urdenbacher Weg 1.

  • Warum hingehen? Hier gibt es beim Familienausflug einen Einblick in die Zeit der alten Römer. An der Grenze von Düsseldorf-Urdenbach und Monheim können sich Besucher des ehemaligen Römerkastells, aus dem sich Haus Bürgel entwickelte, einen Eindruck verschaffen, wie die Menschen dort im 4. Jahrhundert gelebt haben. Das Archäologische Museum wurde 2003 eröffnet und zeigt in einer Dauerausstellung zahlreiche Ausgrabungsfunde aus römischer Zeit.
  • Wer ist noch da? Auch Hobbygäertner und -köche sind angesprochen. An der Südseite der alten Kastellmauern hat die Biologische Station Hochbeete angelegt, in denen Gemüse- und Kräuterpflanzen wachsen, mit denen die Germanen, Römer und spätere Epochen ihre Speisen kochten und würzten. Der Nutzgarten dokumentiert die wechselnden Speise- und Ernährungsgewohnheiten über die 2000-jährige Geschichte von Haus Bürgel hinweg.
  • Was ist zu beachten? Geöffnet ist das Römische Museum in Monheim nur an Sonn- und Feiertagen 14.30 bis 17 Uhr. Eintritt: Erwachsene 3 Euro, Schüler und Studenten 1,50 Euro.
Quelle: RP
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