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Leserforum
Feuerwehr im Stau: RP-Leser kritisieren Bauarbeiten

Hilden. Ärgerlich: Haltende Autos verstellen die Abfahrt der Feuerwehr von der Straße Am Feuerwehrhaus auf die Kirchhofstraße. RP-Leser berichten, was ihnen dort passiert ist und wo es weitere Probleme gibt.

Auch RP-Leserin Angelika Seipelt hat an der Kirchhofstraße schon Stau beobachtet. "Obwohl dort ein Hinweisschild steht ,Bitte frei halten', gibt es nur wenige Autofahrer, die sich im Rückstau an diese Regel halten. Wenn ich diese Ausfahrt frei halte, stehen hin und wieder herzige Zeitgenossen hinter mir, die mir mit Hupkonzert und wild gestikulierenden Armen bedeuten, weiter zu fahren. Man braucht schon stabile Nerven, um dieser Aufforderung nicht nachzukommen."

Elke Wonnenberg sieht eine Ursache der chaotischen Situation in der Baustelle: "Ihrem Artikel kann ich nur zustimmen. Dabei sollte man aber den Zustand an der Gabelung nicht außer Acht lassen. Die Baustelle Gabelung mit seit Wochen sehr stark eingeschränkter Verkehrsführung trägt wohl mit dazu bei, dass Autofahrer einfach nur weiter wollen, wenn sie in einer endlosen Schlange auf der Kirchhofstraße stehen. Das soll keine Entschuldigung sein. Höhepunkt des Staues ist, wenn im Baustellenbereich der Bus hält, die Müllmänner leeren, Linksabbieger die andere Spur blockieren, und so weiter. Wie lange geht dieser Zustand noch und hat sich eigentlich noch niemand beschwert?"

Das sieht Klaus Genz ähnlich: "Seit Anfang Dezember 2015 ist eine Spur im Kreuzungsbereich Gabelung gesperrt. Wofür und warum so lange, ist nicht nachvollziehbar, denn auf dem gesperrten Stück selbst finden keine Bauarbeiten statt. Einen Bürgersteig neu anzulegen, kann nicht so viele Wochen dauern. Auch im Wendehammer Mühlenstraße ruhen die Bauarbeiten seit Weihnachten 2015. Bedingt durch diese Baustellen kommt es im morgendlichen Berufsverkehr zu Staus, die aus Richtung Süden kommend bis zum Lindenplatz reichen. Und wenn dort Ampelschaltungen noch den Verkehr behindern (Baustelle Kreuzung Kronengarten), kann es zu diesen geschilderten Situationen kommen. Lässt ein Autofahrer viel Platz, so nutzen dies die nicht Vorfahrt berechtigen Autofahrer aus und quetschen sich in die Lücke. Auch sollte die Polizei mal öfter Kontrollen in dem Kreuzungsbereich Kirchhofstraße/Am Feuerwehrhaus durchführen, der Weg dorthin dürfte machbar sein."

Gabriela Wollrath hat eine ähnliche Situation von der Hochdahler Straße kommend an der Schumannstraße beobachtet: "Auf dem Bürgersteig rechte Seite wird grundsätzlich geparkt und die Einfahrt in den Brahmsweg von beiden Seiten komplett zugestellt. Das bedeutet, Fußgänger haben dort keine Chance mehr, den Bürgersteig zu benutzen. Ausfahrende vom Brahmsweg haben Schwierigkeiten mit dem Gegenverkehr beziehungsweise beim Ausfahren. Radfahrer können gar nicht mehr rechtzeitig wahrgenommen werden. So zieht es sich die ganze Schumannstraße entlang - an allen abzweigenden Straßenecken zugestellte Ecken! Es ist gefährlich, aber das interessiert keinen. Leider erntet man sogar noch Beleidigungen, wenn man Autofahrer darauf anspricht." Poller oder Blumenbottiche auf dem Bürgersteig könnten Falschparker fernhalten.

Quelle: RP
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