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Hilden
Finanz-Spezialisten tagen in Hilden

Hilden. Fachleute für Finanzen und Kommunalwirtschaft aus ganz NRW waren gestern zu Gast in Hilden. Darunter waren auch die Ministerin für Kommunales, Ina Scharrenbach, und der Präsident der Gemeindeprüfungsanstalt, Heinrich Böckelühr. Der Ausschuss des Städte- und Gemeindebundes tagte auf Einladung von Bürgermeisterin Birgit Alkenings in der Itterstadt. Gastgeber waren die Stadtwerke Hilden. Geschäftsführer Hans-Ullrich Schneider stellte seine Räumlichkeiten gerne zur Verfügung: "Die Stadtwerke Hilden sind weit mehr als ein Energieversorger. Wir verstehen uns als Serviceunternehmen für die Bürger dieser Stadt." Die Stadtwerke schaffen beispielsweise die Infrastruktur für E-Mobilität. 2017 haben sie den Ausbau und Betrieb ihres Glasfaser-Breitbandnetzes gestartet. "Für die Hildener Wirtschaft wird dieses Angebot in Zukunft so grundlegend wie die Versorgung mit Strom und Wasser sein", betonte Alkenings.

Die Bürgermeisterin freute sich über den Besuch der Spezialisten: "Der gegenseitige Erfahrungsaustausch im Städte- und Gemeindebund ist für alle Beteiligten sehr wertvoll." Außerdem standen am 15. März Reformen im Gemeindefinanzierungsgesetz (GFG) und im "Neuen kommunalen Finanzmanagement" (NKF) auf der Tagesordnung. Weiter ging es um die Wettbürosteuer, eine Studie der NRW-Bank zur Fördermittelpraxis und die Einführung der Grundsteuer C für unbebaute Grundstücke. "Die Grundsteuer C ist in erster Linie ein Lenkungsinstrument und keine Einnahmequelle", erläuterte der Vorsitzende des Ausschusses, der Beckumer Bürgermeister Dr. Karl-Uwe Strothmann. Viele baureife Grundstücke lägen ungenutzt brach. Die neue Steuer könnte Bauland schneller an den Markt bringen.

Quelle: RP
 
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