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Hilden
Frings baut für 3,5 Millionen Euro aus

Hilden. Das Rechenzentrum mit Sitz in Hilden vergrößert seine Kapazitäten und schafft weitere Arbeitsplätze. Von Alexandra Rüttgen

Nicht jedes kleine oder mittelständische Unternehmen hat eine eigene IT-Abteilung. Die ist jedoch mitunter dringend nötig, um auf schnelles Internet oder große Speicherkapazitäten zurückgreifen zu können. Internationale Geschäftsbeziehungen sowie wachsende Dokumentationspflichten sind unter anderem die Gründe dafür. Dieses Defizit vermag die Hildener Frings Solution Group auszugleichen: Sie bietet ihren Kunden Hochleistungs-Internet und die Bereitstellung von IT- und Kommunikationslösungen aus der Cloud an.

Jetzt erweitert die Firma Frings ihre Kapazitäten: Insgesamt 3,5 Millionen Euro hat sie in die Errichtung eines neuen Rechenzentrums investiert. Der Umbau ist in den letzten Zügen. "Wir hoffen, in den nächsten zwei bis drei Wochen fertig zu sein", sagt Sabine Frings, zuständig für das Medienmanagement des Unternehmens. Sie ist zugleich Ehefrau des geschäftsführenden Gesellschafters, Sven Frings.

1992 wurde die Firma Frings gegründet. Die Gruppe setzt sich einerseits zusammen aus "Frings Building" als Spezialist für Gebäudetechnologie- und Netzwerktechnik und andererseits aus der "Frings Informatic" als Partner für IP-Kommunikation, IT-Systemhaustechnik und IT-Services rund um die Uhr. "Wir wollen unseren Kunden künftig ein noch breiteres Portfolio im Bereich smarter Kommunikation bereitstellen können. Daher wollen wir mit einem hochmodernen und sicheren Rechenzentrum aufwarten und neben hochverfügbaren Breitband-Internet-Zugängen, Cloud-Lösungen und IT-Applikationen auch weitere Services wie Hosting, Backup und eine Vielzahl anderer On-Demand-Lösungen anbieten", erläutert Sabine Frings. "Die Nachfrage nach diesen Diensten wird immer größer. Viele Firmen suchen nach Möglichkeiten, sie auszugliedern." Die Kunden von Frings kommen aktuell aus ganz Europa.

Um der Nachfrage gerecht zu werden, hat das Unternehmen in unmittelbarer Nachbarschaft zum Firmensitz in der Straße Kleinhülsen eine Bestandsimmobilie gekauft und lässt sie derzeit umbauen. Zuletzt wurde das Gebäude als Lager genutzt, die Firma Frings lässt die Immobilie mit bis zu 4500 Quadratmeter großer Ausbaufläche gerade energetisch saniert. Es gibt zusätzliche Büro- und Gewerbeflächen, und wahrscheinlich werden auch zusätzliche Arbeitsplätze eingerichtet.

Hildens Wirtschaftsförderer Peter Heinze freut sich über das millionenschwere Invest: "Das ist hervorragend. Es ist genau richtig, Datenkapazitäten auszubauen, denn das Hosting - also die Bereitstellung von Speicherkapazitäten - ist immer stärker nachgefragt. Damit handelt die Firma Frings sehr zukunftsorientiert." Außerdem freut Heinze, dass die benachbarten Gebäude aus den 1970er Jahren "nun sehr wertig instand gesetzt werden. Sie haben jetzt ein tolles Erscheinungsbild."

Auch Sven Frings ist davon überzeugt, in die Zukunft investiert zu haben: "Hochleistungs-Internet und die Bereitstellung von IT- und Kommunikationslösungen aus der Cloud sind für erfolgreiche Unternehmen unverzichtbar und verschaffen ihnen klare Wettbewerbsvorteile. Mit den Angeboten unseres modernen Rechenzentrums stärken wir den Firmenstandort Hilden und schaffen wertvolle Arbeitsplätze", sagt er.

Quelle: RP
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