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Hilden
Fünf einfache Übungen gegen die Reise-Thrombose

Hilden. Mit zunehmender Flugdauer steigt das Risiko einer Reisethrombose. Darauf weisen Venenexperten wie die der Hildener Capio-Klinik immer wieder hin. Zugleich warnen Ärzte aber auch davor, das Thema eines Blutpfropfens in zu reißerischer Aufmachung zu präsentieren. Laut US-amerikanischen Studien kommt es bei einer Flugdauer unterhalb von vier Stunden bei einem von zwei Millionen Reisenden zu einer solchen Embolie. Die Symptome werden so geschildert: Der Patient hat einseitige Schmerzen im Bein, das anschwillt und sich rötet. In extremen Fällen reißt sich das Blutgerinsel los und gelangt über die Blutzirkulation in die Lungenarterien. Dadurch kann eine möglicherweise lebensbedrohliche Lungenembolie entstehen, die sich durch Atemnot und Brustschmerzen äußerst. Von Dirk Neubauer

Vor allem Risikopatienten sollten sich mit den Gefahren einer Thrombose und den Möglichkeiten zur Vorbeugung auseinandersetzen. Hierzu zählen Menschen, die bereits einmal eine Thrombose erlitten haben, mit einer Herzschwäche zu kämpfen haben, frisch operiert wurden oder eingegipst sind. Hinzu kommen Schwangere, Raucher, Menschen über 60 oder solche, die mit Hormonen behandelt werden. Sie sollten an Bord eines Flugzeugs regelmäßig Streckübungen machen oder ein wenig im Gang umhergehen. Fünf Übungen können zudem helfen:

Für den Blutfluss: Füße auf die Spitze stellen, Fußspitzen bewusst in den Boden drücken. Über den Ballen auf die Ferse rollen und diese in den Boden drücken.

Für die Beine: Die Füße nach vorn und weit auseinander aufstellen. Die Knie aufeinander zu und weg bewegen.

Wadenmuskeln: Den Oberkörper rückwärts neigen, Oberschenkel in den Händen halten. Fuß anheben und acht Mal inm jede Richtung kreisen,. Dann kommt der zweite Fuß an die Reihe.

Lockere Füße: Die Knie abwechselnd anheben. Den Fuß über Innen- und Außenrand schaukeln, ohne das Knie zu bewegen. 30 Wiederholungen.

Für Hüften und Rücken: Aufrecht sitzen, das Becken nach hinten kippen, der untere Rücken wölbte sich gegen die Lehne. Drei Sekunden halten. Dann das Becken nach vorn recken und ein Hohlkreuz machen. 15 Mal wiederholen. Zusätzlich sollten Risikopatienten während der Reise viel Wasser trinken.

Quelle: RP
 
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