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Unwetter in Hilden
Fünf Einsätze halten Feuerwehr Hilden in Atem

Hilden. In Düsseldorf liefen Mittwochabend viele Keller und Unterführungen voll. Hilden kam glimpflich davon. Von Christoph Schmidt

"Wir wurden verschont", so die Bilanz der Haaner Feuerwehr. Die Kollegen in Hilden hatten zwar nur zwei Wassereinsätze, wurden parallel dazu aber noch von drei anderen Einsätzen in Atem gehalten. "Das alles zu koordinieren war die eigentliche Herausforderung", so Feuerwehr-Chef Hans-Peter Kremer.

Um 17.15 Uhr wurde die Wehr in das Neubaugebiet Meide gerufen. Dort lief der Keller in einem Rohbau voll. 17.25 Uhr der nächste Einsatz: ein Lkw-Brand auf der Autobahn 46. "Der Motor war geplatzt, dadurch verdampfte Öl. Das sah zum Glück gefährlicher aus als es war." 17.35 Uhr der nächste Alarm: Auf der Forststraße lief ein Sickerschacht voll.

Bei der Rückfahrt von der A 46 erreichte den Löschzug der nächste Alarm: Brand in einer Wohnung am Comeniusweg. Im Haus sollten noch Menschen sein. Das schaffte die Berufsfeuerwehr nicht mehr allein. Jetzt musste Kremer auch die Freiwillige Feuerwehr zur Hilfe holen. Vor Ort stellte sich dann heraus: Ursache des Feuers war "nur" angebranntes Essen auf dem Herd. "Eine Person wurde mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Krankenhaus gebracht", so der Feuerwehr-Chef. 20.40 Uhr dann der letzte Einsatz für die Hildener Feuerwehr an diesem Tag: Die Retter musste sich um einen gefährlichen Baum am Franz-Hals-Weg kümmern. cis

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