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Gebrauchtwagenbörse und Antikmarkt
Gäste suchen nach PS und alten Schätzen

Gebrauchtwagenbörse und Antikmarkt: Gäste suchen nach PS und alten Schätzen
Die auf Hochglanz polierten Gebrauchtwagen zogen bei der Börse in der Fußgängerzone die Blicke vieler interessierter Besucher auf sich. FOTO: Ralph Matzerath
Hilden. Gelber Straßenflitzer, großer Geländewagen oder doch die schicke Luxuskarosse? Diese Qual der Wahl hatten gestern Hunderte Besucher bei der Gebrauchtwagenbörse. In der Hildener Innenstadt war so einiges los, denn zeitgleich lockte auch der Antikmarkt Interessierte auf die Mittelstraße. Von Merlin Bartel

Dabei präsentierten verschiedene Markenhändler der Stadt eine große Auswahl an gebrauchten Autos: Über 120 Fahrzeuge aller Preislagen wurden ausgestellt. Die Fahrzeuge sind in der Regel mindestens sechs Monate alt - der Großteil von ihnen ist jedoch bereits älter als 18 Monate. "Wir haben uns gestern ein Cabrio gekauft", sagte Norbert Schulz und fügte hinzu: "Ein bisschen nach Autos schauen macht aber trotzdem immer Spaß." Seine Frau Andrea ergänzte: "Wir haben uns im Cabrio kennengelernt. Deshalb haben wir uns entschieden, vom SUV darauf umzusteigen."

Marco Steffens: "Wegen unseres neugeborenen Kindes brauchen wir mehr Platz im Auto. Ein Kombi wäre ideal, die Preise waren bisher auch fast alle vernünftig."

Die Gebrauchtwagenbörse wird jedes Jahr von der Interessengemeinschaft Hildener Autohäuser (IGHA) in Kooperation mit dem Stadtmarketing Hilden organisiert und bietet Kunden Prämien, Finanzierungs- und Leasingangebote sowie umfangreiche Garantiepakete. Dabei können Interessierte direkt vor Ort die unterschiedlichen und häufig unübersichtlichen Angebote vergleichen.

Während viele Erwachsene Ausschau nach dem passenden Fahrzeug hielten, gab es auch für die kleinen Besucher ein buntes Unterhaltungsprogramm: Vor der Bismarckpassage stand ein Schrottauto, das von Kindern nach Belieben bemalt und verziert werden durfte. Das so entstandene Kunstwerk wurde von der Aktion "Einfallsreich" als Raumschiff gestaltet. Dieses "Star Wars Mobil" wurde am Nachmittag von Bürgermeisterin Birgit Alkenings zugunsten der Sport- und Kulturstiftung der Stadt versteigert.

Neben modernen Wagen gab es für alle Autobegeisterten auch historische Vierräder zu bestaunen: Auf dem Nove-Mesto-Platz zeigten 30 Fahrer ihre Oldtimer. Die alten Wagen des Automobilclubs Mettmann fuhren anschließend eine Tour durch das Neandertal. In der oberen Innenstadt bot der Antikmarkt an zahlreichen Ständen ein facettenreiches Repertoire. "Wir sind auf der Suche nach schönen Kinderliedern für unsere Enkel", sagten Monika und Norbert Schumann. Auf langen Tischen ausgestellt waren altes Geschirr, Dekoration sowie einige Kunstwerke. Außerdem im Sortiment: ein breites Angebot an Spielzeug.

Unter den interessierten Besuchern waren auch Claus und Mathilde Jörgens: "Auf dem Antikmarkt kann man sich gut inspirieren lassen. Allerdings stören uns professionalisierte Standbesitzer, denen es nur ums Geld geht. Am schönsten ist es doch, wenn individuelle, alte Schätze aus dem eigenen Keller verkauft werden."

Quelle: RP
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