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Kommentar
Gespräch kann viel bewirken

Für manche Passanten bietet eine Jagd offenbar Anblicke, die für sie nur schwer zu verarbeiten sind. "Für die vielen Zuschauer war dies nur ein schreckliches Abschlachten", berichtet die Beschwerdeführerin von den Szenen am Kesselsweier. Öffentliche Jagd ist ein sensibles Thema, doch sie ist rechtlich erlaubt und wird von klaren Gesetzen reglementiert. Es ist nun Aufgabe der Behörden, festzustellen, ob diese Regeln im konkreten Fall eingehalten wurden. Die Beschwerde ist bei den Ämtern aktenkundig und wird geprüft. Doch auch die Jäger können beeinflussen, wie Beobachter reagieren. So gibt es Tipps und Ratschläge des Landesjagdverbandes, wie während einer Jagd mit Bürgern kommuniziert werden kann. "Gehen Sie ruhig und offen auf die Spaziergänger zu und erklären ihnen, was gerade geschieht", heißt es in einer Veröffentlichung. Diese Chance zum Gespräch sollten alle Beteiligten nutzen.

alexandra.ruettgen@rheinische-post.de

Quelle: RP
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