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Kreis Mettmann
Handwerk begrüßt Projekt "Wege in die Ausbildung für Flüchtlinge"

Kreis Mettmann. Rund die Hälfte der Flüchtlinge, die nach Deutschland kommen, sind unter 25 Jahre alt. Viele von ihnen haben eine gute Bleibeperspektive. "Ihre Integration kann gelingen, wenn wir sie dabei unterstützen, einen Ausbildungsplatz zu bekommen und eine Ausbildung auch erfolgreich zu absolvieren", erklärte die CDU-Bundestagsabgeordnete Michaela Noll und begrüßt die Initiative "Wege in die Ausbildung für Flüchtlinge", die diesen Monat an den Start gegangen ist.

"Das Ziel ist ein umfassendes Qualifizierungs- und Betreuungssystem sowie eine intensive fachliche Berufsorientierung und Berufsvorbereitung von jungen Flüchtlingen, um diese gezielt an eine Ausbildung im Handwerk heranzuführen", sagt Noll.

Auch der Kreishandwerksmeister der Kreishandwerkerschaft des Kreises Mettmann, Thomas Grünendahl (Hilden), begrüßt die Initiative des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, der Bundesagentur für Arbeit und dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH): "Die Integration von Flüchtlingen ist eine gesamtgesellschaftliche Aufgabe, die intensive Bemühungen zur Eingliederung in Ausbildung und Beschäftigung erforderlich macht. Bislang bleiben viele Ausbildungsplätze im Handwerk unbesetzt. Von daher ist die Initiative ein wichtiger Beitrag, diese Lücke zu schließen".

Die Qualifizierungsinitiative wendet sich an nicht mehr schulpflichtige junge Flüchtlinge zwischen 18 und 25 Jahren. Sie müssen Asylberechtigte, anerkannte Flüchtlinge, Asylbewerber oder Geduldete mit Arbeitsmarktzugang sein. "Das Programm ist zunächst auf 24 Monate angelegt und soll bis zu 10.000 Flüchtlinge in eine reguläre betriebliche Ausbildung überführen", erläutert Michael Noll. Sie ist Bundestagsabgeordnete für den Südkreis.

Quelle: RP
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