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Hilden/Haan
Hilden und Haan im Online-Check

Hilden/Haan. Die Grünen haben die Internet-Auftritte geprüft. Die Ergebnisse überraschen. Von Ralf Geraedts

Hildens Internet-Auftritt hat sich seit 2014, als die Landtagsgrünen erstmals ihren Online-Check machten, deutlich verbessert. Um 45 Plätze ist die Itterstadt im Ranking geklettert - von Platz 261 auf 216 unter den 396 NRW-Kommunen. Die Stadt Haan hat dagegen 30 Plätze verloren und ist jetzt in der Landeswertung auf Rang 97 abgerutscht. Im Vergleich der Städte im Rheinland stehen beide Kommunen auf freundlicheren Plätzen: Haan auf Rang 37, Hilden auf Platz 71. Monheim steht unter den kreisangehörigen Städten mit Rang 16 gleich vor Ratingen (17.) im rheinischen Vergleich am besten da.

"In unserem Check wollten wir wissen, wie die Kreis- und Gemeindeverwaltungen die Chancen der Digitalisierung nutzen, um ihre Service-Leistungen für die Bürgerinnen und Bürger zu verbessern", erläutert der grüne Landtagsabgeordnete Matthi Bolte den Anlass der Untersuchung, für die die Grünen mit Experten der Open Knowledge Foundation zusammenarbeiteten. "Das Ziel der Aktion ist, den Fortschritt des digitalen Wandels in NRW zu untersuchen und mitzugestalten." Im Vergleich der Untersuchungen von 2014 und 2016 haben die Initiatoren "eine starke Aufholtendenz insbesondere bei Kommunen im kreisangehörigen Raum" ausgemacht. Wülfrath gehört zu den Städten, die einen besonders großen Sprung gemacht haben: von Rang 385 vor zwei Jahren auf jetzt Platz 231.

Die Online-Verantwortlichen der Städte werden gewiss die Auswertung genau betrachten. Zumal sie aufzeigt, wo Verbesserungen denkbar sind. So vermissten die Tester in Hilden unter anderem ein mehrsprachiges Angebot.

Quelle: RP
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